Die Sommerpause ist, wenn es sie denn gab, ab Morgen schon wieder vorbei: Da beginnt eine Reihe mit 13 Filmen von Seijun Suzuki im Arsenal. Leider nur ein kleiner Teil einer viel, viel größeren Retrospektive, die früher im Jahr in Köln zu sehen war und leider auch eher kanonisch ausgewählt. Trotzdem natürlich: jeder Film ein Fest...
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1. August 2013
24. April 2013
Frieda-Grafe-Reihe im Arsenal
Heute Abend beginnt der erste von drei Blöcken einer Frieda Grafe gewidmeten Reihe im Arsenal. Die Kuratierung ist nicht besonders ambitioniert (es wird einfach eine Lieblingsfilmliste durchgespielt), aber dafür laufen viele tolle, größtenteils selten gezeigte Sachen. Etwas ärgerlich bleibt, dass alle Filme genau einmal vorgeführt werden und auf Wiederholungstermine komplett verzichtet wurde.
Der zweite Film heute Abend: Jacques Tourneurs wundervoller Canyon Passage:
Der zweite Film heute Abend: Jacques Tourneurs wundervoller Canyon Passage:
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12. April 2013
Denis Côté im Arsenal
"No Comfort Zone" ist die Werksschau überschrieben, die das Arsenal Denis Côté widmet und die heute mit Vic+Flo ont vu un ours, einem der interessantesten Filme der diesjährigen Berlinale, eröffnet wird. Ich war mit lange nicht sicher, was ich von Côtés Filmen, in denen eine ziemlich grundsätzliche Gewalttätigkeit steckt, halten soll. Endgültig überzeugt hat mich dann der Film, der am Sonntag läuft, Elle veut le chaos, den ich vor ein paar Monaten nachgeholt habe und dessen malerischer Nihilismus lange nachwirkt; zumindest bei mir.
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5. April 2013
It's Always Fair Weather im Arsenal
Damit das hier nicht ganz einschläft: ein kurzer Hinweis auf das derzeit im Arsenal laufende kleine tribute an Cyd Charisse. Heute um 20:00 Uhr wird ihr vielleicht allerschönster Film gezeigt: It's Always Fair Weather von Stanley Donen.
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25. Februar 2013
Ab Freitag: Ein Lied um Mitternacht im Arsenal
Nachfolgend ein Ankündigungstext zur Filmreihe "Ein Lied um Mitternacht", die ab dem 1.3. im Berliner Arsenal zu sehen sein wird und an deren Kuratierung und Organisation einige Überbau-Autoren beteiligt sind. Das Programm und weitere Informationen hier.
Ein Lied um Mitternacht Chinesische Filmgeschichte von 1929 bis 19641. bis 31. März 2013 im Kino Arsenal |
| Die Reihe "Ein Lied um Mitternacht – Chinesische Filmgeschichte von 1929 bis 1964" präsentiert erstmals einen Teil der chinesischen Filmgeschichte, der in Deutschland bislang unsichtbar war. Zum Vorschein kommt dabei eine der reichhaltigsten und vielseitigsten Kinematografien der Filmgeschichte. Die Reihe bildet das chinesische Kino in all seiner Heterogenität und Formenvielfalt in 24 Filmen ab: chinesische Filmgeschichte als ein offenes Spannungsfeld von Traditionslinien und Brüchen, das bis in die Gegenwart hinein das aktuelle Festivalkino prägt. Seit den 80er Jahren findet der chinesische Film weltweit Aufmerksamkeit. Programmkinos und Festivals feierten Regisseure wie Zhang Yimou, Jia Zhang-ke oder Wang Bing – ihre Filme wurden in den Feuilletons diskutiert. Jedoch meist in der Annahme, dass sich die vermeintlich staatskritische Ausrichtung der Filme grundlegend von dem unterscheide, was ihm historisch vorausging. Mehr noch, dass sein präziser Blick auf gesellschaftliche Transformationsprozesse eine Befreiung darstelle von einem banalen Kino des Dogmas und der kommunistischen Propaganda. Mit Blick auf die chinesische Filmgeschichte lässt sich diese Annahme nur bedingt aufrechterhalten. Sichtbar wird stattdessen eine vielseitige, dynamische Nationalkinematografie, die sich einerseits nicht auf eindeutige ideologische Positionierungen reduzieren lässt, andererseits aber da, wo sie sich für propagandistische Anstrengungen einspannen lässt, eine beeindruckende Vielfalt aufweist. Das Programm stellt Melodramen, Komödien und Krimis des breit gefächerten Star- und Genresystems des Shanghai-Kinos der 30er Jahre – darunter die Filme DAYBREAK (Tianming, China 1933) und LITTLE TOYS (Xiao Wanyi, China 1933) von Sun Yu neben das neue Kino, das nach dem Sieg der Volksbefreiungsarmee 1949 entstand. Selbst diese Filme lassen sich nicht auf die Klischees eines eindimensionalen Propagandafilmschaffens reduzieren. Es finden sich ebenso spielerische, wie filmisch versierte Auseinandersetzungen mit der sozialistischen Umgestaltung des Gemeinwesens. Eine besondere Entdeckung sind dabei zwei Animationsfilme der Zeichentrickpioniere Wan Guchan und Wan Laiming. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Frühwerk des Autorenfilmers Xie Jin. Die ersten beiden Filme von Xie, WOMAN BASKETBALL PLAYER NO. 5 (Nu lan wu hao, Volksrepublik China 1957) und RED DETACHEMENT OF WOMAN (Hong se niang zi jun, Volksrepublik China 1961), verweisen auf eine besonders wichtige Traditionslinie: die Rolle der Frau in der chinesischen Gesellschaft. |
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2. Februar 2013
Kinoshita-Retrospektive im Arsenal
Die Berlinale beginnt gefühlt bereits heute: mit der Vorführung von Keisuke Kinoshitas Twenty-Four Eyes im Arsenal, Auftakt einer elfteiligen Retrospektive teils innerhab, teils außerhalb des Festivals. In der taz habe ich über zwei der Filme geschrieben. Zum heutigen Eröffnungsfilm (der digital vorgeführt wird, über die Qualitätdes Transfers weiß ich nichts) gibt es einen schönen, etwas älteren Text von Ekkehard Knörer, erschienen ebenfalls in der taz:
Sein Film ist so konkret wie die 12 Augenpaare, so abstrakt wie das zyklische Entstehen und Vergehen des Lebens in der Natur.
Sein Film ist so konkret wie die 12 Augenpaare, so abstrakt wie das zyklische Entstehen und Vergehen des Lebens in der Natur.
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6. Dezember 2012
Scorsese-Retrospektive im Arsenal
Heute beginnt eine nicht komplette, aber umfangreiche Scorsese-Retro im Arsenal. Mit Mean Street, den man natürlich eigentlich nicht verpassen darf.
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5. November 2012
Arsenal: Ruy Guerra / Kino und Dekolonisierung
Gleich noch ein Hinweis aufs Arsenalprogramm: Heute macht die Hong-Retro Pause, dafür kann man zwei rare Filme von Ruy Guerra sehen, den ich nur als Cinema-Novo-Gründungsvater kenne (Os fuzis ist sein frühes Meistwerk), der jedoch eigentlich aus Mosambik stammt und dort 1979 einen Film gemacht hat. Mueda, memoria e massacre läuft um 19:30, um 21:30 folgt dann die ein Jahr vorher entstandene brasilianische Produktion A queda. Beide sind Teil einer kleinen Reihe zu Kino und Dekolonisierung, die im Rahmen des "living archive"-Projekts präsentiert und noch bis Ende des Monats fortgesetzt wird. Und die wieder einmal zeigt, was für Schätze im Archiv der Freunde der deutschen Kinemathek verborgen liegen.
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4. November 2012
Hong Sang-soo im Arsenal
Die Hong Sang-soo-Retrospektive soll hiermit noch ein weiteres Mal unbedingt empfohlen werden. Sie läuft bereits einige Tage, allerdings werden alle Filme noch mindestens einmal gezeigt. Meine eigene Einführung ist auch schon vorbei, dafür kann man in den nächsten Tagen noch u.a. Ekkehard Knörer, Rudolf Thome und Nikolaus Perneczky live erleben. Die Filme sind sowieso großartig, ganz besonders auch der neue. In Another Country ist am 20.11. und am 23.11. zu sehen.
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4. Oktober 2012
Bellocchio im Arsenal
Um das Blog nicht völlig einschlafen zu lassen: Der schöne Berliner Kinoherbst setzt sich fort. Das Arsenal zeigt eine Bellocchio-Komplettretrospektive (zumindest was die Kinofilme angeht), der gerade erst in Venedig uraufgeführte Bella addormentata macht morgen den Anfang. Im Vorfeld der Reihe habe ich das Debüt I pugni in tasca sehen können (das am Samstag und dann noch einmal nächste Woche vorgeführt wird) und war schwer begeistert.
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30. August 2012
September: Resnais und Graf
Übermorgen endet die informelle Sommerpause in den deutschen Kinos, es starten Retrospektiven der Werke Alain Resnais (komplett), respektive Dominik Grafs (fast alle Kinofilme und ausgewählte Fernseharbeiten). Gleich am 1. September steht man vor einem Problem, weil zwei Pflichtfilme parallel laufen: Resnais neuester Vous n'avez encore rien vu und Grafs ausgesprochen schönes Frühwerk Treffer, zu dem Überbau-Autor Thomas Groh einen einleitenden Vortrag hält (danach gleich noch Der Skorpion). Ein wenig ärgerlich ist die Überschneidung schon, erst recht, weil beide Filme (wie überhaupt alles in der Graf-Reihe, Die Sieger zB werde ich verpassen, das ärgert mich maßlos) nicht wiederholt werden. Aber klar: Luxusprobleme.
Nachtrag: Bei einer Reihe von Filmen in der Graf-Retro ist kein Format angegeben. Ich hoffe sehr, dass das nicht durchgängig Digibeta bedeutet...
Nachtrag: Bei einer Reihe von Filmen in der Graf-Retro ist kein Format angegeben. Ich hoffe sehr, dass das nicht durchgängig Digibeta bedeutet...
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25. Juli 2012
Blaxploitation im Arsenal
Ein Lebenszeichen aus dem Sommerloch, das die Berliner Kinos abseits der Multiplexe dieses Jahr besonders fest im Griff zu haben scheint: Das Arsenal zeigt eine kleine, schöne Auswahl von Blaxploitationfilmen der Siebziger Jahre. Das sind zwar hauptsächlich die bekanntesten Vertreter der Welle, aber dafür, was ja längst nicht mehr selbstverständlich ist: allesamt 35mm und OV / OmU. (Nachtrag: nicht ganz alle, leider; ausgerechnet Melvin van Peebles' Klassiker Sweet Sweetback's Baadasssss Song läuft nur als DigiBeta) Die Reihe läuft noch bis Mitte August, heute steht ein Film auf dem Programm, den ich noch nicht kenne: Cotton Comes to Harlem, eine Regiearbeit von Ossie Davis, von dem ich vor einigen Jahren den schönen Gordon's War gesehen habe.
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9. Juni 2012
Allons enfants... pour l'Algérie
Montag Abend zeichne ich anläßlich des Jahrestags der algerischen Unabhängigkeit von Frankreich im Juli für ein Dokfilm-Programm im Arsenal verantwortlich. In der Reihe FilmDokument von CineGraph Babelsberg gibt es dieses Mal eine Doku vom DDR-Chefdokumentaristen Karl Gass. Die ist als Dokument eines offiziellen Internationalismus der DDR ziemlich beachtlich. Hier der Ankündigungstext:
Dass im Algerienkrieg tausende Westdeutsche auf französischer Seite kämpften, verblüfft aus heutiger Sicht, war aber über mehrere Jahre hinweg Gegenstand einer Auseinandersetzung zwischen den beiden deutschen Staaten. Karl Gass' ALLONS ENFANTS... POUR L'ALGÉRIE (DDR, 1961) stellt anhand der Anwerbung von Söldnern für den Algerienkrieg die Verbindung zwischen einem scheinbar weit entfernten Konflikt und der deutschen Gegenwart der 1960er Jahre her. Dabei überrascht auch der Ton, den der Film anschlägt: während die meisten Agitationsfilme zum Algerienkrieg den bewaffneten Kampf der FLN, der Nationalen Befreiungsfront, in heroisierender Weise zeigen, kombiniert Gass das Thema der deutschen Söldner mit dem Porträt einer Frau aus den Reihen der FLN und zeigt deren alltäglichen Kampf.Arsenal 2, 11.6., 19h.
5. Mai 2012
Kurzhinweise: Griechenland, Südkorea, Serbien
Drei sehr interessante Filmreihen zum gegenwärtigen Weltkino haben die letzten Tage in Berlin begonnen:
Neues griechisches Kino im Arsenal
Korean Cinema Today im Haus der Kulturen der Welt
Kinematografie heute: Serbien im Zeughauskino
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4. Oktober 2011
Assayas im Arsenal
Wieder einmal ein etwas verspäteter Hinweis auf eine Reihe, die sich vermutlich ohnehin ausreichend herumgesprochen hat: Im Arsenal läuft bereits seit einigen Tagen eine Assayas-Komplettretro. Für Kurzentschlossene: Heute Abend ist der Regisseur im Kino zu Gast und wird im Anschluss an L'eau froide über den Film sprechen.
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31. August 2011
Poto and Cabengo im Arsenal
Im Zuge einer Recherche für eine mögliche Filmreihe zum amerikanischen Kino der Achtziger Jahre bin ich vor kurzem auf Jean-Pierre Gorins Poto and Cabengo gestoßen, einen ebenso ergreifenden wie interessanten Dokumentarfilm über die Zwillingsschwestern Gracey und Ginny Kennedy, die in ihrer Kindheit in den Siebzigern eine Art Privatsprache entwickelten. Als Gorin sie besucht, ist der Idiolekt bereits fast komplett verschwunden, die beiden Mädchen sind beinahe wieder in der amerikanischen Sprachgesellschaft und damit auch in all den ideologischen Zusammenhängen angekommen, deren Außen dieser faszinierende, melancholische Film imaginiert.
Das Arsenal zeigt den Film am 1.9. um 20:00 zum Auftakt der neuen Staffel der Magical History Tour. Von deren gerelaunchten Konzeption halte ich weiterhin sehr wenig, aber das Programm "Stimme, Sprache, Sprechen im Film" scheint mir insgesamt etwas ambitionierter als das meiste, was da sonst in den letzten Monaten gezeigt wurde.
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30. August 2011
September. September!
Liebe Leute,
das mit der Freizeit im September, das könnt ihr jetzt schon knicken.
Fangen wir vorne an, ich komme zu den Programmen im Einzelnen noch: das Ballhaus Naunynstraße zeigt im Kontext von Festivals Almancı! – 50 Jahre Scheinehe (Ausstellung mit Veranstaltungsreihe) zu 50 Jahre deutsch-türkischem Anwerbeabkommen unter dem Titel Gegen die Leinwände auch Filme.
Zeitgleich zeigt das Arsenal vom 1.-4. September in Kooperation mit dem Zentrum Moderner Orient unter dem Titel Umbruch und Vielfalt marokkanisches Kino (Flyer, pdf).
Am 3. September abends feiert die Al-Film-Crew eine Warm-Up Party für das diesjährige Festival (ab 23 im Al Hamra, Raumerstr. 16, 10437 Berlin).
Wer auf KrachBummBäng steht: am 2.9. gibts das in historischer Variante im Zeughauskino. Anläßlich des 70. Geburtstages des Filmkomponisten und -pianisten Peter Gotthardt läuft neben Hitlerkantate auch Harry Piels Rivalen (D 1923). Bei der Gelegenheit auch gleich noch ein bisschen Eigenwerbung: am selben Ort werden Lukas und ich im Rahmen der Herbert Reinecker-Reihe je eine Einführung halten (Ich 16.9., Lukas 23.9.).
Das Ende des Monats böte sich für einen Ausflug nach Zehlendorf an: das Bali zeigt in der Woche vom 29.9.-5.10. Kino aus dem Nahen Osten (Algerien, Ägypten, Tunesien, Iran). Etwas zusammengewürfelt, aber das ergibt sich halt aus der Verleihsituation. Ich jedenfalls liebe das Bali.
das mit der Freizeit im September, das könnt ihr jetzt schon knicken.
Fangen wir vorne an, ich komme zu den Programmen im Einzelnen noch: das Ballhaus Naunynstraße zeigt im Kontext von Festivals Almancı! – 50 Jahre Scheinehe (Ausstellung mit Veranstaltungsreihe) zu 50 Jahre deutsch-türkischem Anwerbeabkommen unter dem Titel Gegen die Leinwände auch Filme.
Zeitgleich zeigt das Arsenal vom 1.-4. September in Kooperation mit dem Zentrum Moderner Orient unter dem Titel Umbruch und Vielfalt marokkanisches Kino (Flyer, pdf).
Am 3. September abends feiert die Al-Film-Crew eine Warm-Up Party für das diesjährige Festival (ab 23 im Al Hamra, Raumerstr. 16, 10437 Berlin).
Wer auf KrachBummBäng steht: am 2.9. gibts das in historischer Variante im Zeughauskino. Anläßlich des 70. Geburtstages des Filmkomponisten und -pianisten Peter Gotthardt läuft neben Hitlerkantate auch Harry Piels Rivalen (D 1923). Bei der Gelegenheit auch gleich noch ein bisschen Eigenwerbung: am selben Ort werden Lukas und ich im Rahmen der Herbert Reinecker-Reihe je eine Einführung halten (Ich 16.9., Lukas 23.9.).
Das Ende des Monats böte sich für einen Ausflug nach Zehlendorf an: das Bali zeigt in der Woche vom 29.9.-5.10. Kino aus dem Nahen Osten (Algerien, Ägypten, Tunesien, Iran). Etwas zusammengewürfelt, aber das ergibt sich halt aus der Verleihsituation. Ich jedenfalls liebe das Bali.
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8. Juni 2011
Once Upon a Time in the West im Arsenal
Heute beginnt im Arsenal eine monumentale, zweimonatige Reihe zur Geschichte des Western-Genres. Eröffnet wird mit Hawks' Rio Bravo, dann folgen Schlag auf Schlag u.a. Ray, Ford, Leone, Anthony Mann, Eastwood, Walsh, Peckinpah etc. Ein großartiges Programm! Ein großartiger Eröffnungsfilm! Ein großartiger Trailer! Mit einer großartig debilen Publikumsansprache von Ricky Nelson!
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30. Mai 2011
The Hangman im Arsenal
Bereits in seine letzten Tage geht das hier, wie derzeit leider vieles, bislang sträflich übergangene jüdische Filmfestival im Arsenal. Am morgigen Dienstag läuft um 18:00 Uhr ein sehr interessanter Dokumentarfilm: The Hangman / Hatalyan porträtiert den Henker Adolf Eichmanns; Archivmaterial aus vier Jahrzehnten israelischer Geschichte steht neben langen Sequenzen, in denen der inzwischen steinalte Shalom sich über Vergangenheit und Gegenwart ausbreitet. Hier schreibe ich mehr über The Hangman und einige andere Filme aus dem Programm. Die Regisseurin Netalie Braun wird anwesend sein.
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6. Mai 2011
Thomas Arslans Berlin-Trilogie im Arsenal
Anlässlich der DVD-Veröffentlichungen von Geschwister und Der schöne Tag zeigt das Arsenal heute bis übermorgen und dann noch einmal Ende des Monats Thomas Arslans Berlin-Trilogie, die aus den beiden genannten Filmen sowie Dealer besteht (ein souveräners, in sich ruhendes Mittelstück, von dem aus sich die Filmografie Arslans in eine sozialrealistische - Geschwister - und strukturell-verspielte - Der schöne Tag - Richtung verfolgen lässt). Alle drei Filme sind einzeln, mehr allerdings noch gemeinsam unbedingt empfehlenswert.
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