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17. Oktober 2010

Im Gespräch mit Wolfgang Schmidt

Unbedingte Empfehlung: die beiden Wolfgang-Schmidt-Programme morgen Abend im Arsenal. Zunächst Cannae und Hilf mir, Gabrielle (von Irina Hoppe, Martin Schlüter und Heino Deckert), dann Navy Cut. Letzteren habe ich noch nicht gesehen, ich freue mich wie wild darauf. Wolfgang Schmidt und andere kommen.

19. Juni 2010

Klaus Wildenhahn 80

Heute wird der Dokumentarist Klaus Wildenhahn 80. Aus diesem Anlass zeigt das Arsenal am Mittwoch, den 23.06. um 19.30 seinen Film "498, Third Avenue" über Merce Cunninghams Tanz-Company. Marin Martschewski wird bereits am Dienstag (22.06.) im dffb-Kino ab 16 Uhr einige seiner Arbeiten vorstellen. Am Mittwoch ab 14 Uhr ist Wildenhahn zum Gespräch in der dffb zu Gast. Wildenhahns Portrait von Jerzey Bossack und Richard Leacock "Ein Film für Bossack und Leacock" ist der einzige seiner Filme, der mir bekannt ist. Eine derart heftige Verschränkung von Sachlichkeit und Sentiment habe ich nirgends sonst gesehen.

Aus der Ankündigung von Marin Martschewski:

"Der namhafte deutsche Dokumentarfilmer Klaus Wildenhahn ist 80 geworden.
Er war der erste und konsequenteste Wegbereiter des direct cinema in Nachkriegsdeutschland. Mit seinen Arbeiten hat er maßgeblich die Entwicklung des bundesrepublikanischen Dokumentarfilms geprägt. Von 1968 bis 1972 gehörte er zu den ersten Dozenten der dffb. Seinem Einfluss ist es zu verdanken, dass die dffb der frühen Jahren als die "Berliner Dokumentarfilmschule" (Joseph Roth) in die bundesrepublikanische Filmgeschichte eingegangen ist."

9. Mai 2010

dffb: FLUG DURCH DIE NACHT

Am Montagabend, den 10.05. um 17.30 Uhr, wird im Rahmen der Reihe "Spekulative Geschichte der dffb in Filmen" im dffb-Kino der auf der diesjährigen Berlinale wiederaufgeführte Film "Flug durch die Nacht" (1980, R: Ilona Baltrusch) gezeigt.
Ilona Baltrusch ist zu Gast.

"...entstanden während ihres Studiums an der DFFB in einer Zeit, als Godard das Vorbild für eine ganze Generation war. Der Film zeigt ein bühnenhaft inszeniertes West-Berlin und bringt in philosophischen Endlosschlaufen das typische Endzeitgefühl der achtziger Jahre zum Ausdruck: Der filmische Prozess wird Teil eines Gedankenspiels über den Tod der Lebenden in der Stadt." (Stefanie Schulte Strathaus)

31. März 2010

New Revolutionen aus dem Off


"Durch die Besetzung des Direktorenpostens ist eine chronische Krise akut geworden, stellt sich die Frage nach dem Selbstverständnis der Deutschen Film- und Fernsehakademie."

Mehr hier.

Heute ab 18:00 Diskussionsveranstaltung in der Kantine der dffb.

29. März 2010

SPEKULATIVE GESCHICHTE DER DFFB IN FILMEN #1

Filmauswahl:

"Subjektitüde", Helke Sander, 1966

"Oskar Langenfeld", Holger Meins, 1966

"Berlin, 2. Juni 1967", Thomas Giefer, 1967

"Die Worte des Vorsitzenden", Harun Farocki, 1968

"White Christmas", Harun Farocki, 1968

"de Opresso Liber", Carlos Bustamante 1968

am Dienstag, 30.03.2010 um 18 Uhr im dffb-Kino, Filmhaus Potsdamer Platz

15. März 2010

DFFB: der falsche Schütte, Streik, Kommentarschlacht


Die dffb ist gerade dabei, aus unerfindlichen Gründen nicht Wolfram, sondern Jan Schütte zu ihrem neuen Direktor zu küren. Das stößt auf verständlichen Widerstand von Seiten der Studierenden. Mehr dazu bei cargo, insbesondere auch in den Kommentaren.