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5. Mai 2012

Kurzhinweise: Griechenland, Südkorea, Serbien

Drei sehr interessante Filmreihen zum gegenwärtigen Weltkino haben die letzten Tage in Berlin begonnen:

Korean Cinema Today im Haus der Kulturen der Welt

26. Oktober 2011

Asian Film Festival & Pornfilmfestival

Heute beginnen in Berlin gleich zwei Festivals.
Das "Asian Film Festival" hieß früher "Asian Women's Film Festival" und fand im Arsenal statt, unter neuem Namen hat es jetzt im Haus der Kulturen der Welt seinen Platz gefunden. Unbedingt empfehlenswert ist Ann Huis toller All About Love, über den ich hier ein paar Worte verliere.
Das Pornfilmfestival findet derweil im Moviemento statt. Ein paar Filme aus dem Prgoramm kenne ich schon, The Terrorists und Madame X sind äußerst sehenswert, von Gandu und dem Eröffnungsfilm Man at Bath würde ich eher abraten.

ALL ABOUT LOVE: Movie Trailer. Watch more top selected videos about: William Chan, Ann Hui

28. Juni 2011

Recontres Internationales

Das Recontres International widmet sich "new cinema and contemporary art" und macht in drei Städten Station: in Paris, Madrid und Berlin. Spielort ist das Haus der Kulturen der Welt. Auf dem Programm stehen jede Menge Filmscreenings, vorwiegend Kurzfilmprogramme aus dem Experimentalfilm- und Videobereich. Heute um 19:00 wird mit einigen kürzeren Arbeiten eröffnet, um 21:00 folgt Thomas Heises unbedingt empfehlenswerte neue Arbeit Sonnensystem. Zu weiteren Empfehlungen siehe Simon Rothöhler. Der Eintritt ist auch bei dieser Ausgabe wieder, zumindest für die Filmscreenings, frei.

Sonnensystem/Solar System Trailer HD from Thomas Heise on Vimeo.

8. März 2010

Über Wut im Haus der Kulturen der Welt


Das Haus der Kulturen der Welt eröffnet mal wieder eine Ausstellung und damit auch mal wieder eines dieser Filmprogramme, die auf stets bedauerlicherweise sehr beengtem Raume versuchen, Großes zu leisten. Diesmal Wut (das klingt ja erstmal wie die neuste Beliebigkeit aus dem Hause wo früher 365 Tage lang Filmgeschichte interpretiert wurde) aber die Filme rechtfertigen den etwas einebnenden Zugriff durchaus.

Rakesh Sharmas Film mit dem nicht unproblematischen Titel Final Solution, den ich nicht kenne, aber durchaus für interessant halte, nach dem was ich gelesen habe, ist ebenso teil des Programms wie der Klassiker von Godard/Miéville/Gorin Ici et Ailleurs versucht sich an einer allerdings noch immer eher unsäglichen Antwort auf das, was Godard für eine Meinung zum Israel-Palästinakonflikt hielt und hält. Bei Ici et ailleurs und Shahida von Natalie Assouline fragt man sich, ob die Reihe nicht auch eine nicht ungeschickte Reflektion des antiimperialistisch verstellten Blicks auf den Konflikt sein will. Was nicht das unehrenhafteste Unterfangen wäre.

Wen das alles eigentlich gar nicht so sehr interessiert, hat trotzdem genug Grund sich das Filmprogramm näher anzuschauen: es laufen auch ganz unstrittig großartige Filme wie Fassbinders Warum läuft Herr R. Amok? (der Film wird im Rahmen eine Kolloquiums von Georg Seeßlen eingeführt), Abbas Kiarostamis First Case Second Case (Qazieh, Shekl-e Avval, Shekl-e Dovom), La rabbia von dem laut Programm aber leider nur der Pasolini-Teil läuft und Jean Rouchs Les maîtres fous (Die verrückten Herren).

Das gesamte Filmprogramm gibt es hier, die Ausstellungsdetails hier. Leider ist der Ankündigung nicht zu entnehmen, ob die Filme von Film laufen. Anzunehmen ist es aber.

29. Juni 2009

Haus der Kulturen der Welt: Rencontres Internationales

Cargo verdanke ich den Hinweis auf das Festival Rencontres Internationales, das ab Morgen im Haus der Kulturen der Welt stattfindet und das auf Grenzbereiche und Überschneidungen zwischen Film und Kunst zu zielen scheint. Neben zahlreichen Kurzfilmprogrammen, die mir allesamt nichts sagen, finden sich einige sehr interessante Filme: insbesondere Philippe Grandrieux' dritter Langfilm Un lac, der letztes Jahr in Venedig Premiere feierte und ein Dokumentarfilm von Pedro Costa, der so neu ist, dass er noch kein imdb-Eintrag besitzt (ich glaube, er lief dieses Jahr in Cannes).
Auf den Namen "Artavazd Peleshian" bin ich zum ersten Mal durch ein sehr schlüssiges Posting Michael Bautes auf newfilmkritik aufmerksam geworden. Ich habe das damals zunächst nicht weiterverfolgt, jetzt kann ich es nachholen. Auch vier seiner Filme sind auf dem Festival zu sehen. Ekkehard Knörer verweist auf Peleshians Youtube-Präsenz.
Nachtrag: der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei!