Heute abend bietet sich im Kino Babylon die seltene Möglichkeit, einen Film des Sexploitation-Auteurs Joseph W. Sarno im Kino zu sehen: Der Fluch der schwarzen Schwestern ist ein in Europa entstandener Vampir/Sexploitation-Streifen, für den, laut Programmtext, Jess Franco und Jean Rollin Pate gestanden haben könnten.
Hier der Trailer:
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21. April 2010
15. April 2010
Heisenberg im Tilsiter.
Am 17.04. wird Benjamin Heisenberg im Friedrichshainer Programmkino Tilsiter Lichtspiele seinen neuen Film Die Räuber präsentieren und im Anschluss ein Publikumsgespräch führen. Zur Erinnerung: Überbauarbeiter Lukas' Perlentaucher-Rezension des Films und Ekkehard Knörers Festivalresümee, in dem der Film nochmals mit viel Lob angeführt wird. Im Cargo-Ranking nimmt der Film bislang die Pole Position ein.
Schlussendlich sei noch darauf hingewiesen, dass das Kino eines der günstigsten der Stadt sein dürfte. Der Eintritt beträgt zwar 4,50€, dafür ist jede dritte besuchte Vorstellung kostenfrei!
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9. Februar 2010
Freunde des schrägen Films: The Crazies
Die "Freunde des schrägen Films" zeigen morgen abend, am 10.02., im Babylon/Mitte George A. Romeros sehr empfehlenswerten The Crazies als nachgereichten Geburtstagsgruß an den Regisseur, der am 04. Februar 70 Jahre alt wurde (siehe auch hier). Gerade bei diesem Film, dessen fahrig-nervöser, oft kaum verständlicher Originalton wichtiges stilistisches Gestaltungsmittel ist, ist es zwar schade, dass er nur synchronisiert läuft, aber immerhin. Auch von einer Synchro nicht tot zu kriegen ist die hektisch rasante Montage, ein Albtraum für jeden Schnittzähler Bordwell'scher Schule.
Ein Hollywood-Remake ist für den April angekündigt.
In Sachen "Freunde des schrägen Films": Im Tagesspiegel gab es vor kurzem eine (wenngleich weitgehend mäßig gelungene) Reportage.
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11. November 2009
Eine Empfehlung: Edmond von Stuart Gordon.
Dass Stuart Gordon vor allem für seine Latex-/Gummi-Indie-Horrorfilme aus den 80ern bekannt ist, sollte einen nicht davon abhalten, Edmond zu sehen, der sich völlig überraschend als weitgehend übergangener Film von der Seite her als kleines Indie-Meisterwerk empfiehlt. Fast möchte ich mich hinreißen lassen und sagen: Was Taxi Driver für die 70er war, das könnte im Rückblick eines Tages Edmond für die 00er Jahre sein. Und William H. Macy muss man in diesem Film gesehen haben.
Der Trailer:
In Deutschland, natürlich, nicht greifbar, in den einschlägigen Berliner Videotheken (siehe links im Blog) aber sicher als Import-DVD erhältlich (in einer jedenfalls ganz gewiss).
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2. September 2009
Heute: Basket Case.
Wem nach dem Fantasy Filmfest weiterhin der Sinn nach derben Geschmacklosigkeiten steht, könnte heute abend im mittigen Kino Babylon glückliche 90 Minuten verleben. Die Freunde des schrägen Films haben sich erneut todesmutig mit Petroleumlampe und Staubwedel in den modrigen Keller der Filmgeschichte begeben und präsentieren um 21.30 ihre diesmalige Beute: Basket Case, ein kleiner Klassiker des quietschbunt-absonderlichen Latex-Horrorfilms der 80er Jahre, gewidmet dem Großpatron der Splattereien, Herschell Gordon Lewis, ein Film, für (oder, je nach Belieben des persönlichen Geschmacks, wider) den der Trailer am besten spricht.
Freilich darf an dieser Stelle der nochmalige Hinweis darauf, dass im Babylon gerade ein Arbeitskampf stattfindet, nicht fehlen. Darauf, dass manchmal - ob für Frauen oder Filme - Revolutionen verraten werden müssen, indessen auch nicht.
Freilich darf an dieser Stelle der nochmalige Hinweis darauf, dass im Babylon gerade ein Arbeitskampf stattfindet, nicht fehlen. Darauf, dass manchmal - ob für Frauen oder Filme - Revolutionen verraten werden müssen, indessen auch nicht.
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23. Dezember 2008
Mit Überbau über die Feiertage. TV-Hinweise.
Hinweis:
Sämtliche Programme lassen sich über den Zattoo-Player kostenfrei und legal auch übers Netz streamen. Privatsender werden mangels Zumutbarkeit (Werbung, SMS-Einblendung, etc.) nicht berücksichtigt.
---
Update (24.12.)
Zwei Hinweise für den 24.12. entnehmen wir noch dem Teletaucher: Um 23.50 zeigt arte von Sternbergs großartigen Der Blaue Engel (Infos auf filmportal.de), spätnachts, um halb fünf, zeigt 3sat noch einen späten Film von Rudolf Thome: Das Geheimnis.
---
23.12.
Im Rahmen eines Robert-Louis-Stevenson-Themenabends zeigt arte um 21.02 den spanisch-französisch-italienisch-deutschen Abenteuerfilm Die Schatzinsel, der insofern kurios ist, da hier neben zahlreichen weiteren Autoren auch Orson Welles gemeinsam mit Italo-Handwerker Antonio Margheriti am Drehbuch beteiligt war. Welles spielt denn auch den Bösewicht. Prisma spricht immerhin einen Cineastentipp aus.
Noch viel mehr Reichtum mit funky Soundtrack dazu bietet der WDR um 22 Uhr mit Gold, einem allerdings eher durchschnittlichen Thriller aus den 70ern mit Roger Moore in der Hauptrolle. Eher nur für beinharte Genrefans interessant. Der Trailer:
Um 0.50 zeigt wiederum arte Aki Kaurismäkis bislang letzten Film Lichter der Vorstadt, der mir sehr, sehr gut gefallen hat. Nach dem fast schon "barock" anmutenden Mann ohne Vergangenheit findet Kaurismäki hier wieder zu seinen von Bresson inspirierten Wurzeln zurück. Ein knapper, kurzer, karger Krimi mit Noir-Einschlag. Groß!
24.12.
Ein Schmankerl des Puppentricks bietet DasErste um die Mittagszeit: Peter & der Wolf in der neuen Fassung von Suzie Templeton, zurecht dafür mit dem Oscar prämiert. Einen Ausschnitt gibt's auf YouTube:
Über den Tag verteilt gibt es traditionellerweise bei den Öffentlich-Rechtlichen viele Märchenverfilmungen aus dem damaligen Ostblock. Verzeihen Sie mir, wenn ich nicht alle aufschreibe. Interessenfalls selber nachschauen. (Der Haselnüsse-Aschenbrödel-Film läuft am späten Abend bei WDR und RBB)
Alter Schinken zum Anschluss an die Bescherung? arte zeigt um 17.20 Michael Curtiz' Robin-Hood-Film aus den späten 30ern mit Erroll Flynn:
Fürs Kuscheln am Abend bietet schließlich der ewige Weihnachtsklassiker Ist das Leben nicht schön? von Frank Capra das nötige Nostalgiekolorit. (23.20, ZDF)
Cineastisches bietet das Nachtprogramm. Eric Rohmers 2001 entstandender Lady und der Herzog bietet ein höchstinteressantes ästhetisches Konzept und brachte seinem Regisseur seinerzeit viele Vorwürfe ein. Eine Kritik von Ekkehard Knörer, der begeistert war. (2.25, 3sat) Um 3.00 schließlich bringt arte Peter Greenaways großartigen Debüt-Langfilm Der Kontrakt des Zeichners. Dessen Eröffnungssequenz kann man auf YouTube sehen, hier direkt verlinkt sei ein Videoessay über den Film:
25.12.
Schon aus biografischen Gründen muss ich erwähnen, dass auf dem BR um 6.50 die ersten Filmbilder aus Franken zu sehen sein werden. Man verspricht Kostbarkeiten auf Zelluloid.
Auch der 1. Weihnachtsfeiertag bietet eine Fülle alter Märchenfilme aus Russland, Tschechien, usw.
Um 9.50 bringt arte eine Dokumentation über Charlie Chaplin. Dem großen Meister zu Ehren eine der schönsten Szenen aus Goldrausch:
Ansonsten nicht viel erwähnenswertes im Programm. Wer's nostalgisch mag, schaut Kraut-Western: Um 14 Uhr Old Shatterhand, nachts um 02.25 Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten (beide ZDF). Nachts um 01.20 zeigt DasErste noch mit Meuterei auf der Bounty einen Klassikerschinken.
26.12.
Auch heute gewaltig viele Märchenfilme im Programm für zur Versöhnung nach dem erwartbaren Familienstreit.
Flatulenzhumor in rauhen Mengen bei Louis de Funes und die Kohlköpfe from outer Space. (14.15, RBB)
Interessanter wird's wieder spätnachts. Sweet & Lowdown von Woody Allen zählt mit zu seinen schönsten Filmen aus jener Phase kurz vor seinem jetzigen Frühling - und außerdem spielt John Waters mit! (0.10, 3sat) Parallel dazu auf HR: Eine Auswahl der schönsten Tom & Jerry-Folgen - Cartoonspaß! Wiederum dazu parallel zeigt der RBB ab 0.15 Scorseses Casino.
Ansonsten zelebrieren die Öffentlich-Rechtlichen den Hollywood-Western. Von Anthony Mann ist Über den Todespass (0.40, WDR), dann noch Tag der Gesetzlosen (2.10, WDR) und Der Weg nach Westen mit Kirk Douglas in der Hauptrolle (3.05, HR).
Zum Feiertagsausklang wiederholt arte um 3.00 Uhr Ed Woods Trashgranate Glen or Glenda.
Sämtliche Programme lassen sich über den Zattoo-Player kostenfrei und legal auch übers Netz streamen. Privatsender werden mangels Zumutbarkeit (Werbung, SMS-Einblendung, etc.) nicht berücksichtigt.
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Update (24.12.)
Zwei Hinweise für den 24.12. entnehmen wir noch dem Teletaucher: Um 23.50 zeigt arte von Sternbergs großartigen Der Blaue Engel (Infos auf filmportal.de), spätnachts, um halb fünf, zeigt 3sat noch einen späten Film von Rudolf Thome: Das Geheimnis.
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23.12.
Im Rahmen eines Robert-Louis-Stevenson-Themenabends zeigt arte um 21.02 den spanisch-französisch-italienisch-deutschen Abenteuerfilm Die Schatzinsel, der insofern kurios ist, da hier neben zahlreichen weiteren Autoren auch Orson Welles gemeinsam mit Italo-Handwerker Antonio Margheriti am Drehbuch beteiligt war. Welles spielt denn auch den Bösewicht. Prisma spricht immerhin einen Cineastentipp aus.
Noch viel mehr Reichtum mit funky Soundtrack dazu bietet der WDR um 22 Uhr mit Gold, einem allerdings eher durchschnittlichen Thriller aus den 70ern mit Roger Moore in der Hauptrolle. Eher nur für beinharte Genrefans interessant. Der Trailer:
Um 0.50 zeigt wiederum arte Aki Kaurismäkis bislang letzten Film Lichter der Vorstadt, der mir sehr, sehr gut gefallen hat. Nach dem fast schon "barock" anmutenden Mann ohne Vergangenheit findet Kaurismäki hier wieder zu seinen von Bresson inspirierten Wurzeln zurück. Ein knapper, kurzer, karger Krimi mit Noir-Einschlag. Groß!
24.12.
Ein Schmankerl des Puppentricks bietet DasErste um die Mittagszeit: Peter & der Wolf in der neuen Fassung von Suzie Templeton, zurecht dafür mit dem Oscar prämiert. Einen Ausschnitt gibt's auf YouTube:
Über den Tag verteilt gibt es traditionellerweise bei den Öffentlich-Rechtlichen viele Märchenverfilmungen aus dem damaligen Ostblock. Verzeihen Sie mir, wenn ich nicht alle aufschreibe. Interessenfalls selber nachschauen. (Der Haselnüsse-Aschenbrödel-Film läuft am späten Abend bei WDR und RBB)
Alter Schinken zum Anschluss an die Bescherung? arte zeigt um 17.20 Michael Curtiz' Robin-Hood-Film aus den späten 30ern mit Erroll Flynn:
Fürs Kuscheln am Abend bietet schließlich der ewige Weihnachtsklassiker Ist das Leben nicht schön? von Frank Capra das nötige Nostalgiekolorit. (23.20, ZDF)
Cineastisches bietet das Nachtprogramm. Eric Rohmers 2001 entstandender Lady und der Herzog bietet ein höchstinteressantes ästhetisches Konzept und brachte seinem Regisseur seinerzeit viele Vorwürfe ein. Eine Kritik von Ekkehard Knörer, der begeistert war. (2.25, 3sat) Um 3.00 schließlich bringt arte Peter Greenaways großartigen Debüt-Langfilm Der Kontrakt des Zeichners. Dessen Eröffnungssequenz kann man auf YouTube sehen, hier direkt verlinkt sei ein Videoessay über den Film:
25.12.
Schon aus biografischen Gründen muss ich erwähnen, dass auf dem BR um 6.50 die ersten Filmbilder aus Franken zu sehen sein werden. Man verspricht Kostbarkeiten auf Zelluloid.
Auch der 1. Weihnachtsfeiertag bietet eine Fülle alter Märchenfilme aus Russland, Tschechien, usw.
Um 9.50 bringt arte eine Dokumentation über Charlie Chaplin. Dem großen Meister zu Ehren eine der schönsten Szenen aus Goldrausch:
Ansonsten nicht viel erwähnenswertes im Programm. Wer's nostalgisch mag, schaut Kraut-Western: Um 14 Uhr Old Shatterhand, nachts um 02.25 Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten (beide ZDF). Nachts um 01.20 zeigt DasErste noch mit Meuterei auf der Bounty einen Klassikerschinken.
26.12.
Auch heute gewaltig viele Märchenfilme im Programm für zur Versöhnung nach dem erwartbaren Familienstreit.
Flatulenzhumor in rauhen Mengen bei Louis de Funes und die Kohlköpfe from outer Space. (14.15, RBB)
Interessanter wird's wieder spätnachts. Sweet & Lowdown von Woody Allen zählt mit zu seinen schönsten Filmen aus jener Phase kurz vor seinem jetzigen Frühling - und außerdem spielt John Waters mit! (0.10, 3sat) Parallel dazu auf HR: Eine Auswahl der schönsten Tom & Jerry-Folgen - Cartoonspaß! Wiederum dazu parallel zeigt der RBB ab 0.15 Scorseses Casino.
Ansonsten zelebrieren die Öffentlich-Rechtlichen den Hollywood-Western. Von Anthony Mann ist Über den Todespass (0.40, WDR), dann noch Tag der Gesetzlosen (2.10, WDR) und Der Weg nach Westen mit Kirk Douglas in der Hauptrolle (3.05, HR).
Zum Feiertagsausklang wiederholt arte um 3.00 Uhr Ed Woods Trashgranate Glen or Glenda.
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16. Dezember 2008
R.I.P. Horst Tappert
Horst "Derrick" Tappert ist tot. Ihm zu Ehren, und weil in den Nachrufen wohl eher nichts davon zu lesen sein wird, sei auf sein zweifelhaftes Meisterwerk verwiesen, Sie tötete in Ekstase von Jess Franco.
Mehr über den Film weiß die Movie Blog Search Engine, aber auch unser Lukas.
Als Leih-DVD steht er in der Filmkunst Cinethek und im Videodrom bereit.
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15. Dezember 2008
Verstreute TV-Hinweise
Hinweis
Alle berücksichtigen Sender lassen sich mit dem Zattoo-Player auch komplett übers Netz ansehen. Programmangebote der Privaten werden mangels Zumutbarkeit (Werbeblöcke, SMS-Einblendungen, etc.) nicht berücksichtigt.
Einschalten:
Zur "besten" Sendezeit, in der Nacht vom 16. auf den 17. Dezember, zeigt der NDR Fassbinders klaustrophobisches Kammer-Meisterwerk Die bitteren Tränen der Petra von Kant.
Eher abschalten:
In Hwal - Der Bogen erstarrt Kim Ki-Duk in seiner eigenen Nische (und hat sich, was ich bislang gehört habe, aus dieser auch nicht mehr befreit). Das Erste, nachts vom 17. auf den 18.
Einschalten:
Nachteulen erfreuen sich ebenfalls in der Nacht vom 18. auf den 19. ab 0.55 an Michael Curtiz' Horrorfilm Die Rache des Toten mit Boris Karloff. (HR)
Einschalten:
In der Nacht auf Freitag zeigt arte zu völlig unmöglicher Zeit erneut seine Dokumentation über Claude Lévi-Strauss.
Auch einschalten:
Sollte man definitiv bei Terrence Malicks In der Glut des Südens, den 3sat am Freitag abend um 22.25 zeigt.
Eher nicht:
Gleich zweimal zeigt das ZDF am kommenden Wochenende spätnachts den Italowestern Heute ich... morgen Du! mit Bud Spencer in einer Nebenrolle. Ich fand den Film damals eher durchschnittlich.
Trash:
Auch von Freitag auf Samstag zeigt arte Trashiges von Ed Wood, der spätestens seit Tim Burtons Biopic als gerettet angesehen werden darf. Um 0:10 läuft das delirante Transvestiten-Drama Glen or Glenda, um 03.00 schließlich Bride of the Atom mit Bela Lugosi.
Wer auf Opas Kintopp steht kriegt etwa zur gleichen Zeit auf dem RBB eine Jerry-Cotton-Geschichte serviert.
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Sollte man definitiv bei Terrence Malicks In der Glut des Südens, den 3sat am Freitag abend um 22.25 zeigt.
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Gleich zweimal zeigt das ZDF am kommenden Wochenende spätnachts den Italowestern Heute ich... morgen Du! mit Bud Spencer in einer Nebenrolle. Ich fand den Film damals eher durchschnittlich.
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Auch von Freitag auf Samstag zeigt arte Trashiges von Ed Wood, der spätestens seit Tim Burtons Biopic als gerettet angesehen werden darf. Um 0:10 läuft das delirante Transvestiten-Drama Glen or Glenda, um 03.00 schließlich Bride of the Atom mit Bela Lugosi.
Wer auf Opas Kintopp steht kriegt etwa zur gleichen Zeit auf dem RBB eine Jerry-Cotton-Geschichte serviert.
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13. Dezember 2008
Stuart Gordons Dolls im Babylon.
Nach Abschluss der ereignisreichen Mexploitation-Reihe und vor der verdienten Weihnachts-/Silvesterpause machen sich die Freunde des schrägen Films im Kino Babylon/Mitte am kommenden Mittwoch um 22 Uhr ein kleines Geschenk und zeigen reihenunabhängig als eigenen Wunschfilm Stuart Gordons 1987 entstandenen Dolls. Die Vorführung von Gordons zuvor entstandener (äußerst freien) Lovecraft-Adaption From Beyond zählte (neben der des rundum unglaublichen Starcrash) mit zu den spaßigsten des laufenden Schräge-Filme-Jahrs im Babylon, auf ausgelassene Heiterkeit darf sich also eingestellt werden. Der Programmtext:
Im übrigen lässt sich bereits leise ankündigen, dass es nach dem Jahreswechsel bei den "Freunden" recht britisch zugehen wird ...
Eine Horrorfantasie: In einer stürmischen Nacht strandet die Familie der kleinen Judy im märchenhaften Haus eines Puppenmachers, wo zu später Stunde die Puppen lebendig werden und sich gar unartig aufführen. Es geht ziemlich blutig zu. Dem bereits eingespielten Team um Stuart Gordon und Brian Yuzna machte die Arbeit an „Dolls“ ganz offensichtlich viel Spaß, denn ihnen gelang ein kleines Meisterwerk. Stimmung, tolle Special Effects, Splatter, tiefschwarzer Humor. Das Richtige für einen ungemütlichen Winterabend.
Im übrigen lässt sich bereits leise ankündigen, dass es nach dem Jahreswechsel bei den "Freunden" recht britisch zugehen wird ...
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11. Dezember 2008
Kinostarts 11.12.08
Ein letzter Blockbuster vor Weihnachten: The Day the Earth Stood Still hat ein Remake verpasst bekommen, Regie führt Scott Derrickson, Keanu Reeves kämpft wieder einmal darum, seinen Platz auf der A-List zurückzubekommen. Regisseur Scott Deerrickson hat vorher den höchstens soliden Horrorfilm The Exorcism of Emily Rose inszeniert und - aha - Land of Plenty geschrieben. Nebenrollen haben immerhin John Cleese und Will Smiths Sohn Jaden ergattert.
Der vielleicht interessanteste Neustart der Woche ist der mexikanische Film La Zona, laut Ekkehard Knörer ein "schematischer gesellschaftspolitischer Reißer, der aber ohne allzuviel Heuchelei auskommt". Hier mehr und außerdem ein Verriss von Brad Andersens Transsiberian. Schon The Machinist war ja ein sehr bescheidenes Filmchen, diemal scheint Anderson völlig daneben gegriffen zu haben. Dabei hat der Mann zwei Folgen von The Wire inszeniert! Hier der Trailer zu La Zona:
Den jeweiligen, hier lieber nicht verlinkten, Trailern nach zu urteilen ebenfalls eher zum Davonlaufen: The Women und Feuerherz.
Der vielleicht interessanteste Neustart der Woche ist der mexikanische Film La Zona, laut Ekkehard Knörer ein "schematischer gesellschaftspolitischer Reißer, der aber ohne allzuviel Heuchelei auskommt". Hier mehr und außerdem ein Verriss von Brad Andersens Transsiberian. Schon The Machinist war ja ein sehr bescheidenes Filmchen, diemal scheint Anderson völlig daneben gegriffen zu haben. Dabei hat der Mann zwei Folgen von The Wire inszeniert! Hier der Trailer zu La Zona:
Den jeweiligen, hier lieber nicht verlinkten, Trailern nach zu urteilen ebenfalls eher zum Davonlaufen: The Women und Feuerherz.
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10. Dezember 2008
Buttgereits Schramm im Kino Central.
Das Kino Central feiert Jörg Buttgereits 45. Geburtstag mit einer kleinen Werkschau. Heute abend steht Schramm auf dem Programm, Buttgereits bislang
(und wohl auch bis auf weiteres) letzter und mit sein bester Spielfilm. Wie alle Filme von Buttgereit bedient sich auch dieser eines B-Movie-Sujets - die Lebenswirklichkeit eines Serienkillers -, nähert sich dem aber auf die Weise des Autorenfilms. Die Vokabel ist abgenutzt, aber: Schramm ist, meines Erachtens, intensiv.
In der Hauptrolle: Florian Körner von Gustorf (als Gast heute abend zugegen), bekannt als Schlagzeuger der legendären Band Mutter (über die es einen sehr guten Dokumentarfilm gibt: Wir waren niemals hier) und nicht zuletzt Chef der (oha!) Schramm Film, die später Petzolds Innere Sicherheit produzieren sollte.
Das Kino Central bietet einen schönen Pressespiegel, Einblicke der Trailer:
(und wohl auch bis auf weiteres) letzter und mit sein bester Spielfilm. Wie alle Filme von Buttgereit bedient sich auch dieser eines B-Movie-Sujets - die Lebenswirklichkeit eines Serienkillers -, nähert sich dem aber auf die Weise des Autorenfilms. Die Vokabel ist abgenutzt, aber: Schramm ist, meines Erachtens, intensiv.In der Hauptrolle: Florian Körner von Gustorf (als Gast heute abend zugegen), bekannt als Schlagzeuger der legendären Band Mutter (über die es einen sehr guten Dokumentarfilm gibt: Wir waren niemals hier) und nicht zuletzt Chef der (oha!) Schramm Film, die später Petzolds Innere Sicherheit produzieren sollte.
Das Kino Central bietet einen schönen Pressespiegel, Einblicke der Trailer:
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8. Dezember 2008
Joy Division im Kino Eiszeit.
Nachtrag: Ein offizieller Kinostart ist für den März angeküdnigt.
Noch bis inkl. Mittwoch bietet sich im Eiszeit dievermutlich weiterhin seltene Möglichlichkeit, Grant Gees Dokumentarfilm Joy Division über die gleichnamige legendäre Post-Punkband im Kino zu sehen. Deren früh verstorbene Sänger Ian Curtis ist zuletzt Gegenstand des (mir etwas zu überschwänglich) gefeierten, ästhetisierten Control gewesen. Der Ruch von Fahrwasser liegt zwar in der Luft, doch ist die Dokumentation unabhängig von Control entstanden. Die Mitarbeit des Jugendkultur- und Punkhistorikers Jon Savage bürgt zudem für Qualität (neben zahlreichen internationalen und fast durchweg positiven Kritiken).
Popjournalist Jens Balzer empfiehlt.
Noch bis inkl. Mittwoch bietet sich im Eiszeit die
Popjournalist Jens Balzer empfiehlt.
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7. Dezember 2008
Blaxploitation in der Z-Bar.
Auch die Z-Bar wühlt gerne in alten Kisten und Kellern, um das so Gefundene wennzwar nicht ans Tageslicht, so doch auf die Leinwand zu zerren. Aktuelle Fundstücke: Filme aus der Blaxploitation (siehe etwa auch diese zwei Artikel aus der Splatting Image: 1, 2). Heute abend gibt's mit TNT Jackson einen handfesten Kulturtransfer zwischen US- und HK-Kino. Am 14.12. folgt der schräge Scream, Blacula, Scream und am 21.12. schließlich der von keinem geringeren als Jack Arnold inszenierte Blaxploitation-Western Boss Nigger mit B-Movie-Ikone Fred Williamson.
Weitere Information bei der Z-Bar.
Trailer gefällig? Bitte schön:
Scream, Blacula, Scream
Boss Nigger
Weitere Information bei der Z-Bar.
Trailer gefällig? Bitte schön:
Scream, Blacula, Scream
Boss Nigger
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3. Dezember 2008
El Santo contra los amigos de peliculas curiosas
Eine wenngleich nicht hofierte, aber nicht mehr wegzudenkende Institution in der Berliner Kinolandschaft stellen die Vorführungen der Freunde des schrägen Films (dahinter stecken zwei Filmhistoriker aus dem CineGraph-Umfeld) im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz dar. Gezeigt wird Exploitationware, Filme also, die ihren festen Platz in der Filmgeschichte zwar haben (und unter dem Rubrum "Para-Cinema" auch zusehends von den Film Studies aufgearbeitet werden), von den für diese zuständigen Institutionen in der Regel aber nur selten wahrgenommen werden. Jeden Mittwoch um 22 Uhr (oft mit akademischen Viertel, aber gerade im Winter gemahnen die Filmfreunde zur Pünktlichkeit) erstrahlen die Exploitation-Machwerke hier wieder in alter Brillanz - original von Filmkopie (der man dann manche Altersspur gerne auch mal nachsieht). Was man hier zu sehen bekommt, ist mal von delirantem Wahnwitz, mal inhaltlich kontrovers, mal einfach nur gut gemachtes Genrekino, gelegentlich nicht von dieser Welt, dann und wann todlangweilig - aber nie herkömmlich abgehangene Kost.Die Filme sind thematisch zusammengestellt. Derzeit befinden sich die Freunde des schrägen Films auf einer Exkursion durch mexikanisches Hinterland und haben dabei schon manche kleine Perle zurück ans Tageslicht geholt. Der buchstäblich Säulenheilige des mexikanischen Genrekinos wird heute abend erwartet: Santo, der maskierte Wrestler, in Mexiko eine popkulturelle Überfigur, die sich zu Glanzzeiten in ratzfatz runtergekurbelten Filmen mit dem gesammelten Halbwesen-Ensemble des Horrorkinos angelegt und dabei wahlweise junge Frauen oder gleich die ganze Welt gerettet hat.
Der heute gezeigte El santo contra las mujeres vampiro ist nicht direkt der beste Film aus diesem Dutzend-Arsenal, weist aber einige schöne Momente und viel Spinnweben-Kolorit auf. Die Freunde selbst:
Der Wrestler Santo, der Mann mit der silbernen Maske, bekommt es mit einer Bande weiblicher Vampire zu tun. Sie wollen die Tochter eines Professors entführen und das noch unschuldige Mädchen mit dem Herrn der Finsternis verheiraten. Santo muss das verhindern. Filme über die Lucha Libre, die mythisch verehrten ringenden Freiheitskämpfer für das Gute, entstehen in Mexiko seit den 50er Jahren zu Dutzenden. Sie laufen im Kino und im Fernsehen. „Supermann gegen Vampire“ ist einer der schönsten davon. Alles dreht sich hier um Santo, den berühmtesten aller Wrestler, den zu Lebzeiten eine beinahe religiöse Aura umgab. Ein sonderbarer, entfernt mit Batman verwandter Volksheld, der jahrzehntelang seine Maske nicht mehr abnahm. Wir zeigen die Münchner Fassung dieses Klassikers.Der Trailer bietet erste Einblicke:
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