Posts mit dem Label will tremper werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label will tremper werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

20. April 2012

"Die endlose Nacht" (Will Tremper) im Filmkunst '66.

Nachdem das .HBC am kommenden Montag den raren Lemke-Film Liebe, so schön wie Liebe zeigt (siehe Hinweis hier), zeigt das Filmkunst 66 am darauffolgenden Dienstag eine weitere Rarität des bundesdeutschen Kinos jenseits der Fronten von "Papas Kino" und "Oberhausener Kino": Die endlose Nacht von Will Tremper. Als Abendgast wird Hannelore Elsner die Vorführung besuchen. Hier weitere Infos auf der Website des Kinos, hier beim Filmportal. Eine zeitgenössische Reportage über den Film finden wir in den Archiven des Spiegels.

Bei den Eskalierenden Träumen listet Christoph den Film unter seinen Lieblingsfilmen des deutschen Kinos - ein Urteil, auf das in dem Zusammenhang viel zu geben ist. Rainer Knepperges schrieb in SigiGötz Entertainment über den Film »Der nie kopierte Prototyp eines wirklich neuen deutschen Films. Nebel über Tempelhof, das war der (bessere) Arbeitstitel. Nicht »endlos« ist diese Nacht im Flughafen, sondern ewig gegenwärtig, als stünde die Zeit still. Improvisiertes Monumentalkino in Schwarz-weiß und Ultrascope, als läge Berlin in Italien. Mit Harald Leipnitz (Tremper: »mein Jack Palance«).« (gefunden bei newfilmkritik)



30. März 2012

Papas Kino?

Ein weiterer Film von Will Tremper, Flucht nach Berlin, eröffnet am Sonntag die Reihe Papas Kino?, in der das Zeughauskino sich das westdeutsche Filmschaffen der späten Fünfziger und frühen Sechziger Jahre, gegen das die Oberhausener agitierten, noch einmal näher anschaut. Ein Highlight sicher am 3.4.: Georg Tresslers Das Totenschiff.

23. Februar 2012

Will Trempers "Playgirl" im Bundesplatzkino.

Von Michael Baute schnappe ich gerade den Hinweis auf, dass Will Trempers schöner Berlinfilm "Playgirl" am kommenden Sonntag in einer Matinéevorführung im Bundesplatzkino zu sehen ist. Auch von Michael Baute stammt dieser schöne Text über den Film.

Michaels Empfehlung schließe ich mich natürlich an: Ein wunderbarer Film, der auch aufzeigt, welche heterogenen Praxen in der deutschen Filmgeschichte schlummern oder möglich waren, zumal aus heutiger Perspektive, die den deutschen Film gerne klar in zwei antagonistische Lager teilt (Opa/Obernhausen), enorm spannend.