Heute Nacht um 0 Uhr zeigt arte den ziemlich grandiosen (und ebenso unbekannten) Horrorfilm Messiah of Evil - ein kleines TV-Ereignis, das ich unbedingt empfehlen möchte!
Hier weitere Informationen auf der Website des Senders und im folgenden eine meiner Lieblingsszenen:
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22. September 2011
4. September 2010
Texas Chain Saw Massacre im Filmkunst 66.
Das Kino Filmkunst 66 (Bleibtreustr., nicht weit weg vom S Savignyplatz) zeigt heute abend um 22:30 Tobe Hoopers Texas Chain Saw Massacre im Rahmen einer Abendveranstaltung, die sich mit der Indizierungs- und Beschlagnahmungspraxis im Allgemeinen und mit dem haarsträubenden Verbot dieses Klassikers im Besonderen befasst. Dazu sind Stefan Höltgen und René Bahns (von der juristischen Fakultät der Humboldt Universität) anwesend.
Siehe dazu auch hier die Website des Kinos.
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14. Mai 2009
Blutiger Freitag im Kino Central.

Bedauerlicherweise nicht am Freitag, sondern am Montag unternimmt das mittige Kino Central eine Reise in die Tiefen des deutschen Exploitationkinos und lässt - warum auch immer - Stargast Ben Becker den Kracher Blutiger Freitag auf der Leinwand präsentieren.
Blutiger Freitag ist eine italienisch-deutsche Coproduktion aus dem Jahre 1972, die es in sich hat. Gedreht vor dem historischen Hintergrund zahlreicher Banküberfälle der R.A.F., beutet Blutiger Freitag das schlagzeilenträchtige Thema nach Manier des italienischen Exploitationkinos ordentlich aus und vermengt dabei Klassenkampfattitüde, die Gastarbeiterfrage, und eine dem Kneipenmilieu nahestehende Gassensprache a la Rainer Brandt mit harten Actioneinlagen. Einer der großartigsten Momente ist jener, in dem Passanten im Stil der bundesrepublikanischen Sittenreportage (Schulmädchen, Hausfrauen, etc. pp. ) von einem mikrobewehrten Reporter um Statements zu den Ereignissen gebeten werden: Hat sich der generation gap zwischen Altnazis und Nachkriegsgeneration jemals prägnanter im deutschen Kino abgebildet?
Regisseur Rolf Olsen, der hier auch kurz vor der Kamera zu sehen ist ("Arschloch!"), begann seine Karriere im Tanten- und Nichtenkintopp der 60er Jahre, drehte dann Krautwestern und landete schließlich für lange Zeit im Sumpf des westdeutschen Bahnhofskino, wo er für Geld alles zu drehen schien, was ihm angeboten wurde. Im wunderbar grobschlächtigen, rauhbeinigen Blutiger Freitag schwingt er sich für eine Weile gar zum deutschen Samuel Fuller auf und lässt das deutsche Genrekino im besten Sinne italienisch aussehen. Nicht umsonst genießt der Film in eingeweihten Kreisen absoluten Kultstatus (und, äh, bei mir auch)!
Das Kino Central hat eine Infosite für den Film eingerichtet, sehr schön ist auch diese ausführliche Besprechung vom Geheimnisvollen Filmclub Buio Omega aus Gelsenkirchen, der den Film selbstverständlich auch im Programm hatte. Ich selbst versuchte mich vor einiger Zeit an einem englischen Review des Films im Rahmen eines internationalen Blog-A-Thons (sprachliche Verfehlungen bitte ich zu entschuldigen).
Einen selbstgemachten Amateurtrailer hat ein freundlicher Mensch auf YouTube eingestellt. Das schöne daran ist: Das im Trailer ausgestellte Niveau wird vom Film über seine gesamte Dauer spielend gehalten!
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29. April 2009
Three the Hard Way. Babylon/Berlin.

Eine Gruppe von Neonazis wollen mit Hilfe eines ominösen Serums die schwarze Bevölkerung der USA auslöschen, aber sie haben die Rechnung ohne Jim Brown, Fred Williamson und Jim Kelly gemacht. Für den fantastischen Soundtrack wurden The Impressions engagiert, der Titelsong wirkt in dem Radio-Commercial wie eine Verheißung auf ein actiongeladenes Kinoerlebnis – und genau das ist der Streifen!So schreibt docfish in seiner Reihe über Blaxploitation-Jingles auf dem immer wieder lesenswerten Blog Wayward Cloud über den Reißer Three the Hard Way. Und den beschriebenen Jingle kann man sich dort auch gleich anhören!
Der Film wird heute abend um 21.30 im Kino Bablyon bei den Freunden des schrägen Films im Rahmen der Reihe "Hitlers Resterampe" (siehe dazu auch hier Bert Rebhandl) gezeigt.
Ein mit Musik von Daft Punk unterlegter Clip findet sich bei unser aller liebster Urheberrechtsinstitution:
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10. April 2009
In eigener Sache: "Revolutionen aus dem Off"

Im Verlauf des letzten Jahres habe ich gemeinsam mit Stefan Eichinger, Lukas Förster, Sarah Klaue, Melanie Marx und Cecilia Valenti eine Filmreihe kuratiert. Das Ergebnis trägt den Namen Revolutionen aus dem Off: Eine Retrospektive des Dritten Kinos im Aufbruch und ist nun, von 18. April bis 27. Mai 2009 im Berliner Zeughauskino zu sehen. Worum es geht, ist dem Programm des Zeughauskinos oder unserer (in Arbeit befindlichen) Homepage http://revolutionenausdemoff.de zu entnehmen.
Vor dem Eröffnungsfilm Mababangong bangungot/Perfumed Nightmare (Philippinen 1977) von Kidlat Tahimik am 18. April um 18:30 werde ich einen kurzen, einführenden Vortrag halten, und es würde mich sehr freuen, euch/Sie alle dazu und zu vielen weiteren Spielterminen begrüßen zu dürfen. Neben uns Programmverantwortlichen werden FilmwissenschaftlerInnen und Kritiker zu vielen der gezeigten Filme sprechen: Kayo Adachi-Raabe zu Oshima Nagisas Gishiki (Japan 1971), Regina Câmara zu Glauber Rochas Barravento (Brasilien 1962), Ekkehard Knörer zu Prinz Chatrichalerm Yukols Theptida Rongraem/Hotel Angel (Thailand 1974), Bert Rebhandl zu Ogawa Shinsukes Sanrisuka: Dainitoride no hitobito/Die Bauern der zweiten Festung (Japan 1971) und Simon Rothöhler zu Lino Brockas Insiang (Philippinen 1976).
Vor dem Eröffnungsfilm Mababangong bangungot/Perfumed Nightmare (Philippinen 1977) von Kidlat Tahimik am 18. April um 18:30 werde ich einen kurzen, einführenden Vortrag halten, und es würde mich sehr freuen, euch/Sie alle dazu und zu vielen weiteren Spielterminen begrüßen zu dürfen. Neben uns Programmverantwortlichen werden FilmwissenschaftlerInnen und Kritiker zu vielen der gezeigten Filme sprechen: Kayo Adachi-Raabe zu Oshima Nagisas Gishiki (Japan 1971), Regina Câmara zu Glauber Rochas Barravento (Brasilien 1962), Ekkehard Knörer zu Prinz Chatrichalerm Yukols Theptida Rongraem/Hotel Angel (Thailand 1974), Bert Rebhandl zu Ogawa Shinsukes Sanrisuka: Dainitoride no hitobito/Die Bauern der zweiten Festung (Japan 1971) und Simon Rothöhler zu Lino Brockas Insiang (Philippinen 1976).
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