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7. März 2010

Kino Arsenal im März


Das März-Programm des Arsenals ist zwar bereits in vollem Gang, dennoch lohnt sich vielleicht noch einmal ein gesonderter Hinweis auf das sehr schöne Monats-Aufgebot. Neben der an dieser Stelle bereits beworbenen, vor allem aufgrund Dreyers für die Nordisk in den Zwanziger Jahren produzierten Frühwerke sehr verdienstvollen Komplettretrospektive der Filme Carl Theodor Dreyers läuft zur Zeit eine recht umfangreiche Hommage an den unlängst verstorbenen Eric Rohmer, insgesamt acht Filme, allesamt Ausschnitte aus den drei großen Zyklen "Moralische Erzählungen", "Komödien und Sprichwörter" sowie "Jahreszeiten", die das Hauptwerk des Franzosen ausmachen.
Mitte Mai beginnt dann eine recht umfangreiche Romy-Schneider-Reihe. Da gab es zwar unlängst bereits eine im Zeughauskino, die hatte sich allerdings mit gleich mehreren deutschen Synchronfassungen selbst disqualifiziert. Freuen darf man sich vermutlich vor allem auf den Abschnitt im April, wenn französisches Qualitätskino (1x Deray, 2x Sautet) auf dem Programm steht.
Alles sehr kanonisch, klar, und wie fast immer kein Vergleich mit dem, was einem anderswo geboten werden würde. Aber doch eine Erinnerung daran, dass das Arsenal nach wie vor das wichtigste Kino Berlins ist.

27. Februar 2010

Dreyer und Yeelen im Arsenal


Bereits seit gestern und immer wieder gern gesehen: eine auteur-Retro im Arsenal. Ein Dreyer-Experte bin ich nun nicht gerade, deshalb hier auch nicht viel mehr von meiner Seite. Von besonderem Interesse sind wahrscheinlich vor allem die selten gezeigten frühen Filme, mit denen die Reihe beginnt.
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Morgen läuft außerdem - seltsamerweise als ein "Klassiker nicht nur für Kinder" - Souleyman Cisses wundervoller Yeelen.

15. April 2009

Neue DVDs

Kihachi Okamotos Kill! kenne ich zwar noch nicht, der Film hat jedoch einen sehr guten Ruf. Am Freitag erscheint er bei Rapid Eye Movies. Eine Criterion-Edition gibt es freilich schon länger.
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Absolut Medien setzt derweil eine Serie namens "Best of Animation" fort. Bei Nummer 3 ist man inzwischen angekommen, vertreten sind in der Kurzfilmkompilation ausschließlich neuere Produktionen. Außerdem veröffentlicht das Label (dessen Katalog doch etwas arg Kraut-und-Rüben-artig ist bisweilen) ein sogenanntes goEast-Filmpaket mit fünf aktuellen osteuropäischen Produktionen, die außer der geografischen Nähe ihrer Herkunftsländer wenig gemein haben. Ich kenne nur den russischen Beitrag Euphoria, von dem ich dringend abrate.
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Beim derzeit äußerst agilen Qualitätsverleih Arthaus gibt es dagegen wieder mal Neuen Deutschen Film (Lina Braake), Bunuel (Dieses obskure Objekt der Begierde) und außerdem sowohl eine Dreyer- als auch eine Wong-Kar-Wai-Box.