...wird ja eigentlich genug geschrieben. Ich weiß nicht, ob Überbau da auch etwas dazu beitragen wird. Ich zumindest werde keine Zeit finden.
Statt dessen schreibe ich mit Überbau-Kollege Thomas, Ekkehard Knörer und Thekla Dannenberg im Perlentaucher-Blog, das heute mit Attacken auf Kosslick (Ekkehard, scharf) und Terhechte (ich, nicht ganz so scharf) eröffnet wurde. Da gibt es außerdem eine Linkliste zu den üblichen Verdächtigen, die hier nicht alle noch einmal aufgeführt werden müssen.
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Einen gesonderten Hinweis verdient noch einmal Thomas' Blog, das auch dieses Jahr wieder unter "Berlinale-Ticker" lesenswertes aus aller Welt zum Festival versammelt.
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Sonst noch etwas? Naja, twitter vielleicht...
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11. Februar 2010
11. November 2009
Berlinale: Retrospektive Play It Again
Im November beginnt jedes Jahr das Pressemitteilungen-Bombardement der Berlinale. Heute: die Retrospektive. Erster Eindruck: naja...
PLAY IT AGAIN ...!
60 Jahre Berlinale – eine Retrospektive
1960 lief im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin ein Film, der mit allen filmischen Konventionen brach und die Kritiker sprachlos machte. Mit A bout de souffle (Außer Atem, Frankreich 1959/60) gelang dem jungen Godard nicht nur der internationale Durchbruch − der Einzug der Nouvelle Vague stellt rückblickend auch einen der markantesten Wendepunkte in der Geschichte des Festivals dar. Mit einem Streifzug durch 60 Jahre Berlinale-Vergangenheit bringt die Retrospektive PLAY IT AGAIN ...! Entdeckungen von einst auf die große Leinwand zurück und wirft exemplarisch Schlaglichter auf die Entwicklung des Festivals: von den ersten Dekaden, die im Zeichen des Kalten Kriegs standen, über die Öffnung für Filme aus sozialistischen Ländern bis hin zum Ende der politischen Teilung Europas, das das Festival vor rund 20 Jahren aus dem Balanceakt zwischen kultureller Offenheit und politischer Einflussnahme befreite. In den 1980er und 90er Jahren hatte sich die Berlinale als Plattform für das osteuropäische und asiatische Kino etabliert und in jüngster Vergangenheit stellte sie verstärkt deutsche Filme gleichberechtigt neben internationale Produktionen.
Die Retrospektive präsentiert die Vielfalt des Festivals mit rund 40 Filmen aus den Sektionen Wettbewerb, Forum, Panorama sowie Generation. Zusammengestellt hat das Programm der renommierte britische Filmkritiker David Thomson: „Ein Festival wie die Berlinale zeigt, wie umstrittene Filme von gestern zu den Klassikern von heute wurden. Daneben stelle ich Filme, die auch heute noch überraschen und provozieren, und freue mich auf angeregte Diskussionen in Berlin”, kommentiert der in den USA lebende Kurator seine Auswahl. Raritäten aus den Pionierjahren des Festivals wie Il Cristo proibito von Curzio Malaparte (Der verbotene Christus, Italien 1950/51), Fröken Julie von Alf Sjöberg (Fräulein Julie, Schweden 1950/51) und Ikiru von Akira Kurosawa (Einmal wirklich leben, Japan 1952) treffen auf Filme aus der jüngsten Dekade wie Niels Arden Oplevs Drømmen (Der Traum, Dänemark/Großbritannien 2005/06), eine ergreifende Vater-Sohn-Geschichte nicht nur für die junge Generation, und Paul Thomas Andersons Magnolia (USA 1999), der 2000 mit einem Goldenen Berliner Bären ausgezeichnet wurde. „Interessiert hat uns der Blick von außen: Welche Filme repräsentieren für den versierten Filmkenner David Thomson die Festivalgeschichte? Welche Filme sind in seiner persönlichen Erinnerung prägend gewesen? Seine Auswahl ist ein spannender Blick auf die Filmgeschichte“, sagt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.
„Von außergewöhnlicher Brisanz waren jene Filme, die die Festivalroutine aus politischen oder ästhetischen Gründen aus den Fugen geraten ließen und dadurch besonders im Gedächtnis geblieben sind“, ergänzt Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek und Leiter der Retrospektive.
Aufsehen erregte beispielsweise 1976 Nagisa Oshimas Ai no corrida (Im Reich der Sinne, Japan/Frankreich 1975/76): Nach der ersten Vorstellung des Films wurde die Kopie von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt, und gegen den Leiter des Internationalen Forums des Jungen Films, Ulrich Gregor, wurde Anklage wegen „Verbreitung von Pornographie“ erhoben. Ebenfalls für Aufruhr sorgte 1979 Michael Ciminos Antikriegsdrama The Deer Hunter (Die durch die Hölle gehen, USA 1978). Als der Film trotz sowjetischen Protests im Wettbewerb gezeigt wurde, zogen mehrere sozialistische Länder ihre Filme aus dem Programm zurück, und ihre Delegationen reisten ab.
Zu David Thomsons Auswahl gehören auch Höhepunkte des europäischen Autorenkinos wie Werner Herzogs Spielfilmdebüt Lebenszeichen (BRD 1967/68) und Alain Tanners melancholisch-subtiler Film Dans la ville blanche (In der weißen Stadt, Schweiz/Polen 1982/83) sowie cineastische Glanzpunkte aus Asien wie Zhang Yimous Hong gaoliang (Rotes Kornfeld, 1987/88), der 1988 als erster Film aus der Volksrepublik China zu internationalen Festivalehren kam und mit einem Goldenen Berliner Bären ausgezeichnet wurde. Das komplette Filmprogramm der Retrospektive PLAY IT AGAIN …! wird Mitte Januar auf www.berlinale.de und www.deutsche-kinemathek.de veröffentlicht.
Die Filmvorführungen der Retrospektive finden im CinemaxX am Potsdamer Platz und im Zeughauskino statt. Das Filmprogramm wird durch eine Veranstaltungsreihe in der Deutschen Kinemathek ergänzt. Das Buch zur Retrospektive mit einem einleitenden Essay von David Thomson und zahlreichen Fotos erscheint als zweisprachige Ausgabe (deutsch und englisch) der Reihe „FilmHeft” im Berliner Verlag Bertz + Fischer. Ein umfangreicher Datenteil dokumentiert die zur Aufführung kommenden Filme mit detaillierten filmografischen Angaben und zeitgenössischen Festival-Kritiken. Die Retrospektive und die Publikation werden von der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen verantwortet.
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10. November 2009
Standortfaktor Pitch
Dieter Kosslick, damals Geschäftsführer Filmstiftung Nordrhein-Westfalen, heute Leiter der Berlinale, schreibt das Vorwort in Susanne Kurz: Pitch it!, Susanne Kurz, Bastei Lübbe, 2000. Titel des Vorworts: "Neues von den Pitchi-Inseln" (in der Neuauflage: "Alles Pitch, oder?")
Selbst die halben Anführungszeichen um Content habe ich nicht erfunden...
Mit dem Begriff "Pitch" verbindet sich die Absage an den einsamen Künstlerbegriff der Romantik, des Genies, das von der Gesellschaft nicht erkannt wird (oder erst nach seinem Tod), die Absage an ein Kunstideal, das auf die Entdeckung von außen wartet und eine Nichtentdeckung als Ritterschlag begreift.
Heute wollen die Autoren und Filmemacher ihr Publikum erreichen. Sie wollen entdeckt werden, und sie wollen Erfolg. Voraussetzung dafür ist es, eine Menge Leute vom eigenen Projekt zu überzeugen und dann das Publikum zu "pitchen". "Pitch as Pitch can" trifft dieses neue Gefühl, das Filme wie Knockin' on Heaven's Door mit dem legendären Til Schweiger-Pitch oder Lola rennt geboren hat, viel besser. (...)
Diese jungen Kreativen sind für den deutschen Film ein Hoffnungsschimmer. Die deutsche Medien- und Filmindustrie verfügt heute über Geld. Die Medienstandorte sind gut ausgebut und die ›Content‹-Produktion boomt. Kreativität und Professionalität sind die neuen Standortfaktoren.
Selbst die halben Anführungszeichen um Content habe ich nicht erfunden...
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Kosslick Dangerous
29. Oktober 2009
Metropolis-Restauration auf der Berlinale
Wahrscheinlich wird man sich um Tickets prügeln müssen und ich glaube, ich schaue mir das lieber später in aller Ruhe an, trotzdem hier weitergereicht eine erste gute Nachricht betreffend der nächsten, der 60. Berlinale:
Restaurierte Originalfassung von Fritz Langs Metropolis feiert Premiere bei der Berlinale 2010
Fritz Langs Originalfassung von Metropolis von 1927 kehrt bei den 60. Internationalen Filmfestspielen Berlin 2010 auf die Kinoleinwand zurück. In einer Galavorstellung am 12. Februar 2010 im Friedrichstadtpalast wird die von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung restaurierte Fassung des Stummfilmklassikers 83 Jahre nach dessen Uraufführung ihre Premiere feiern. Nach der Originalpartitur von Gottfried Huppertz wird die Aufführung vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Dirigent Frank Strobel begleitet. Zur Premiere wird Kulturstaatsminister Bernd Neumann kommen.
Zeitgleich zur Berlinale findet am 12. Februar die Uraufführung in Frankfurt am Main statt, die Vorstellung in der Alten Oper wird von dem Staatsorchester Braunschweig unter Leitung von Helmut Imig begleitet.
Über Jahrzehnte hinweg galten entscheidende Teile des Films, dessen Restaurierung von 2001 als erster Film in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen wurde, als verschollen. Durch den sensationellen Fund eines 16-mm-Negativs in Buenos Aires 2008 und die aktuelle Restaurierung kann Metropolis in der ursprünglichen, um mehr als 30 Minuten längeren Fassung, nahezu vollständig restauriert gezeigt werden.
„Kaum ein anderer deutscher Film hat die Filmgeschichte so bewegt und geprägt wie Fritz Langs Metropolis. Es ist eine besondere Freude und Ehre, dass wir die restaurierte Originalfassung dieses legendären und stilbildenden Filmklassikers beim 60. Festivaljubiläum präsentieren können“ sagt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.
Die Restaurierung und Rekonstruktion von Metropolis stellt eines der weltweit bedeutendsten Filmrestaurierungsprojekte dar. Restauriert wird Metropolis von der in Wiesbaden ansässigen Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Kooperation mit ZDF und arte, gemeinsam mit der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen (Berlin) und in Zusammenarbeit mit dem Museo del Cine Pablo C. Ducros Hicken (Buenos Aires). Die Originalmusik von Gottfried Huppertz wird neu editiert von der European Filmphilharmonic - Die Film-Philharmonie GmbH. Die Restaurierung und Wiederaufführung werden gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH, die Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH sowie die DEFA-Stiftung. Die Transit Film GmbH (München) übernimmt den Weltvertrieb der rekonstruierten Metropolis-Fassung.
„Der Film Metropolis ist einer der Klassiker der Filmgeschichte, der Maßstäbe für die gesamte Filmkunst weltweit gesetzt hat. Die UNESCO hat auch aus diesem Grund Metropolis als ersten Film überhaupt in das Register “Memory of the World“ aufgenommen. Er steht symbolisch für die Tradition und die hohe Qualität des deutschen Filmerbes, dessen Bewahrung für uns einen hohen Stellenwert besitzt. Deshalb war es mir sehr wichtig, die Vervollständigung von Metropolis zu ermöglichen und damit eine große Lücke im Filmerbe Deutschlands zu schließen. Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung wird vom BKM deswegen bei der Restaurierung des Stummfilmklassikers Metropolis mit einer Förderung von rund 200.000 Euro unterstützt“, sagt Kulturstaatsminister Bernd Neumann.
Bis zum heutigen Tag fasziniert Metropolis und beeinflusst auch aktuelle Filmschaffende. Zum Mythos des Klassikers hat sicherlich beigetragen, dass man dank der vielen überlieferten Quellen über Jahrzehnte hinweg von der längeren Fassung wusste, von der aber keine Kopie aufzufinden war. Bis zum Fund von Buenos Aires blieben entscheidende Teile von Metropolis – in einer Länge von nahezu 30 Minuten – trotz zahlreicher Recherchen durch Generationen von Filmhistorikern und Archivaren verschollen. So musste auch die Restaurierung der Murnau-Stiftung und ihrer damaligen Partner vor wenigen Jahren – bei der es erstmals gelang, Metropolis in bis dahin nicht bekannter fotografischer Güte zu präsentieren – unvollständig bleiben.
Die Verstümmelung des Monumentalfilmes hatte unmittelbar nach seiner Premiere am 10. Januar 1927 im Berliner Ufa-Palast am Zoo begonnen. Die von der Filmprüfstelle mit einer Länge von 4189 Metern genehmigte Fassung lief dort vier Monate ohne Erfolg, weshalb die Ufa den Film zurückzog und eine deutlich gekürzte Fassung mit einer Länge von 3241 Metern für den landesweiten Kinostart im Sommer 1927 herstellte.
„Der über Jahrzehnte nie aufgegebene Wunsch und die unermüdlichen Anstrengungen, Fritz Langs unwiederbringlich verloren geglaubte Originalfassung von Metropolis zu restaurieren, stehen symbolisch für die Verpflichtung der Murnau-Stiftung, unser reiches filmisches Erbe zu pflegen und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit der Restaurierung und Wiederaufführung von Metropolis geht nun ein Traum in Erfüllung“, so Eberhard Junkersdorf, Kuratoriumsvorsitzender der Murnau-Stiftung.
Seit ihrer Gründung vor 43 Jahren setzt sich die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung für den Erhalt, die Pflege und die Zugänglichmachung eines Großteils des deutschen Filmerbes von herausragender kultur- und filmhistorischer Bedeutung vom Beginn der Laufbilder bis zum Anfang der 1960er Jahre, nämlich 2000 Stummfilme, 1000 Tonfilme und rund 3000 Kurzfilme (Werbe-, Kultur-, Dokumentarfilme), ein. Darunter finden sich neben Metropolis die großen Klassiker des deutschen Kinos wie Das Cabinet des Dr. Caligari, Die Nibelungen, Der blaue Engel, Die Drei von der Tankstelle, Münchhausen, Große Freiheit Nr. 7 und Helden.
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21. Februar 2009
Arsenal: Doctor Ma & klassisches Hollywood
Kurzfristig hat das Arsenal noch eine weitere Forumswiederholung ins Programm genommen (zumindest habe ich diese erst jetzt entdeckt): Morgen um 20:00 Uhr läuft Cong Fengs vierstündiger Dokumentarfilm Doctor Ma's Country Clinic, vielleicht der beste Film des Festivals.
Einen Trailer gibt es sogar auch:
Der um 3:00 auftauchende alte Kohlearbeiter gehört zu den beeindruckendsten Figuren des Films.
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Die hauseigene "Magical History Tour" beschäftigt sich derweil weiterhin mit dem wohl reichhaltigsten Kapitel der Filmgeschichte: dem klassischen Hollywoodkino, das ansonsten nicht nur vom Arsenal, sondern auch von den anderen eigentlich zuständigen Berliner Kinos sträflich vernachlässigt wird. Jetzt jedoch finden sich einige Perlen im Programm. Unter anderem kommt aus dem österreichischen Filmmuseum eine Kopie von Vincente Minnellis Meet Me in St. Louis. Hier ein Vorgeschmack:
Einen Trailer gibt es sogar auch:
Der um 3:00 auftauchende alte Kohlearbeiter gehört zu den beeindruckendsten Figuren des Films.
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Die hauseigene "Magical History Tour" beschäftigt sich derweil weiterhin mit dem wohl reichhaltigsten Kapitel der Filmgeschichte: dem klassischen Hollywoodkino, das ansonsten nicht nur vom Arsenal, sondern auch von den anderen eigentlich zuständigen Berliner Kinos sträflich vernachlässigt wird. Jetzt jedoch finden sich einige Perlen im Programm. Unter anderem kommt aus dem österreichischen Filmmuseum eine Kopie von Vincente Minnellis Meet Me in St. Louis. Hier ein Vorgeschmack:
15. Februar 2009
Forumswiederholungen im Kino Arsenal.
Das Kino Arsenal wiederholt in den Tagen nach der Berlinale nochmals einige Filme aus dem aktuellen Forumsjahrgang. Hier die Termine.
Empfehlungen: Beeswax von Andrew Bujalski (hier ein Videointerview) und der knapp vierstündige, aber ziemlich kurzweilige Love Exposure von Sion Sono.
Empfehlungen: Beeswax von Andrew Bujalski (hier ein Videointerview) und der knapp vierstündige, aber ziemlich kurzweilige Love Exposure von Sion Sono.
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4. Februar 2009
Mit Überbau durch die Berlinale
Meine Hin- und Wegsehtipps gibt es auf Dirty Laundry. Texte zu den meisten Filmen der Hinsehkategorie werden folgen, hauptsächlich im Perlentaucher. Sehr interessant soll außerdem Raphael Nadjaris A History of Israeli Cinema sein.
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Einige weitere Empfehlungen finden sich hier.
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Überbau-Thomas und Überbau-ich berichten mit Ekkehard Knörer und Thekla Dannenberg für den perlentaucher, was für mich unter anderem bedeutet, dass ich zum ersten Mal größere Teile des Wettbewerbs ansehen muss. Auch via critic.de und Dirty Laundry werde ich mich vermutlich manchmal zu Wort melden.
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Immer empfehlenswert und hoffentlich auch dieses Jahr am Start: Thomas' berlinalespezifische Delicious-Readinglist.
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Außerdem im Auge behalten: David Hudson @ The Daily und David Hudsons alte Heimat.
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Und natürlich twitter. Da findet sowieso die einzig wahre Berlinale statt.
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Einige weitere Empfehlungen finden sich hier.
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Überbau-Thomas und Überbau-ich berichten mit Ekkehard Knörer und Thekla Dannenberg für den perlentaucher, was für mich unter anderem bedeutet, dass ich zum ersten Mal größere Teile des Wettbewerbs ansehen muss. Auch via critic.de und Dirty Laundry werde ich mich vermutlich manchmal zu Wort melden.
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Immer empfehlenswert und hoffentlich auch dieses Jahr am Start: Thomas' berlinalespezifische Delicious-Readinglist.
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Außerdem im Auge behalten: David Hudson @ The Daily und David Hudsons alte Heimat.
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Und natürlich twitter. Da findet sowieso die einzig wahre Berlinale statt.
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20. Dezember 2008
Zweimal Arsenal
Die Filmreihe zum türkischen Kino im Arsenal neigt sich dem Ende entgegen. Ein wenig enttäuscht hat mich bei meinen selektiven Besuchen das doch mancherorts ziemlich gehypte neue Autorenkino, umso mehr zu entdecken und vor allem aufzubereiten gibt es anscheinend im populären Sektor.
Heute um 19:30 ist vermutlich der Höhepunkt des Programms programmiert: Susuz yaz, ein Klassiker (irgendwo beschrieben als "türkischer Western") aus dem Jahr 1964, der seinezeit auf der Berlinale den goldenen Bären gewonnen hat. Und damals hatte diese Auszeichnung noch einen anderen Status, wie ein Blick auf die Siegerliste der Sechziger schnell klarstellt. Im Folgejahr beispielsweise gewann Alphaville.
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Ein veritables Meisterwerk ist in meiner Erinnerung Seijun Suzukis Zigeunerweisen, der gleich im Anschluss gezeigt wird. Als ich den Film vor ein paar Jahren (ebenfalls im Arsenal) gesehen habe, hat er mir noch einmal um einiges besser gefallen als Suzukis Genreübungen aus den Sechziger Jahren. Zigenuerweisen ist dezidiert Kunstfilm, schwelgt in exquisiter Dekadenz und driftet am Ende auf absichtlich krude Weise in Richtung Geisterfilm. Psychedelic cinema vom Feinsten. Hier der (nicht untertitelte) Trailer:
Heute um 19:30 ist vermutlich der Höhepunkt des Programms programmiert: Susuz yaz, ein Klassiker (irgendwo beschrieben als "türkischer Western") aus dem Jahr 1964, der seinezeit auf der Berlinale den goldenen Bären gewonnen hat. Und damals hatte diese Auszeichnung noch einen anderen Status, wie ein Blick auf die Siegerliste der Sechziger schnell klarstellt. Im Folgejahr beispielsweise gewann Alphaville.
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Ein veritables Meisterwerk ist in meiner Erinnerung Seijun Suzukis Zigeunerweisen, der gleich im Anschluss gezeigt wird. Als ich den Film vor ein paar Jahren (ebenfalls im Arsenal) gesehen habe, hat er mir noch einmal um einiges besser gefallen als Suzukis Genreübungen aus den Sechziger Jahren. Zigenuerweisen ist dezidiert Kunstfilm, schwelgt in exquisiter Dekadenz und driftet am Ende auf absichtlich krude Weise in Richtung Geisterfilm. Psychedelic cinema vom Feinsten. Hier der (nicht untertitelte) Trailer:
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