Da hat sich mal wieder zusammengerottet, was zusammengehört: Warner, die GVU (ihres Zeichens Inquisition zur Verfolgung von Urheberrechtsverstößen), der Hauptverband Deutscher Filmtheater und der Verband der Filmverleiher haben offenbar gemeinsam beschlossen, dass die Sicherung ihres neusten Hoffnungsträgers Harry Potter und der Halbblutprinz den Einsatz fragwürdiger Mittel legitimiert: Kinobesucher_innen der ersten Tage wurden in Magdeburg offenbar mit Infrarotkameras auf Camcorder abgesucht.
Die Sachsenanhaltinische Landeshauptstadt ist ja bekanntlich soetwas wie das Mekka des organisierten Datenklaus.
Zwar behauptet die Bagage nun, es seine keine Aufnahmen erstellt worden (und zugegebenermaßen ist das auch nicht übermäßig wahrscheinlich), aber kontrolliert hat das auch keiner. Immerhin hat der Datenschutzbeauftragte von Sachsen-Anhalt sich nun der Sache angenommen.
Da das nicht das erste Mal ist und wohl auch, wenn nicht etwas kräftigere Reaktionen folgen, nicht das letzte Mal gewesen sein dürfte, würde man sich aber schon wünschen, dass solche freidrehenden Bespitzelungsaktionen nachdrücklicher kritisiert werden.
via und hier
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24. Juli 2009
Überwachung von Kinogängern bei Harry Potter
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Warner Bros
26. März 2009
Khavn @ Youtube
Ich habe gerade entdeckt, dass der großartige philippinische Underground-Regisseur Khavn de la Cruz bereits letzten Dezember damit begonnen hat, große Teile seiner (schon jetzt sehr umfangreichen) Filmografie auf Youtube verfügbar zu machen. Diverse Kurzfilme und mehrere lange Spielfilme sind in ganzer Länge und - soweit ich das bisher überblickt habe und soweit das überhaupt notwendig ist - mit englischen Untertiteln verfügbar. Hier findet sich ein bereits etwas älteres Interview. Der Film The Family that Eats Soil, über den er da spricht, kann man in ganzer Länge bei Youtube finden. Hier die Playlist von Khavns Kanal. Und als Einstiegsempfehlung der erste Teil von Squatterpunk, der mir vor einem guten Jahr im Babylon eines der eindrücklichsten Kinoerlebnisse meines Lebens bescherte:
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13. Januar 2009
Asian Hot Shots Festival

Ebenfalls Cargo ist der Hinweis auf die zweite Ausgabe des Asian Hot Shots Festivals im Berliner Kino Babylon zu verdanken. Wie bereits im letzten Jahr besteht das Programm hauptsächlich aus digital gedrehten Independent-Streifen und ist - ebenfalls wie im letzten Jahr - äußerst dicht programmiert.
Ein Schwerpunkt stellt dieses Jahr das indonesische Kino dar, das hierzulande noch so gut wie überhaupt nicht rezipiert wird. Zusätzlich zu neuen Independentproduktionen zeigt das Festival hier auch eine Retrospektive klassischer Martial-Arts-Filme. Aufgrund der sparsamen Programmtexte und der Tatsache, dass auch im Internet (zumindest in mir bekannten Sprachen) zu den meisten Filmen wenig bis gar keine Informationen verfügbar sind, ist man für den eigenen Kinobesuch auf Insiderinformationen (her damit!) oder auf die eigene Intuition angewiesen.
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