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11. Oktober 2011

Mario Bava im Kino Tilsiter.

Bereits seit 08.Oktober und noch bis Ende November läuft in den Tilsiter Lichtspielen eine schön zusammengestellte Reihe mit Filmen von Mario Bava. Der Besuch wird unbedingt empfohlen, mit an die Hand geben kann ich einige Zeilen, die dazu heute von mir in der taz stehen.


11. Januar 2011

Werkschau Rudolf Thome im Tilsiter.

Die Tilsiter Lichtspiele in Friedrichshain bleiben auch weiterhin ein ganz heißer Kandidat für den Titel "Unbekanntestes bestes Programmkino der Stadt". Pünktlich zum Kinostart von Rudolf Thomes neuem Film Das Rote Zimmer (den ich allen gerne empfehlen möchte!) beginnt das sympathische Kino mit einer 13 Filme umfassenden Werkschau des Regisseurs. Gezeigt werden Filme aus dessen ganz früher, mittleren und späten Schaffensphase. Zahlreiches Videomaterial zur Inspiration findet sich in Thomes YouTube-Channel.

Außerdem gibt's am 15 Januar nach der 20-Uhr-Vorführung von Das Rote Zimmer ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur.


Foto: Rudolf Thome

19. November 2010

Zwei Hinweise.

Ab heute läuft Thomas Arslans Im Schatten im Kino Tilsiter in Friedrichshain - vermutlich eine der letzten Chancen, Arslans Berlin-Noir-Film im Kino zu Gesicht zu bekommen (und dies zudem in einem der sympathischsten Kinos der Stadt!).

Außerdem läuft am kommenden Sonntag in der Z-Bar der sehr schöne tschechische surreale Märchen/Horrorfilm Valerie - Eine Woche voller Wunder (vermutlich DVD-Projektion), den das tolle Label Bildstörung gerade auf DVD veröffentlicht hat.



29. April 2010

Play Time im Tilsiter.


Die Tilsiter Lichtspiele zeigen heute Abend um 22 Uhr Tatis Play Time mit dazu eingespieltem improvisiertem Soundtrack.


(Plakat gefunden hier)

15. April 2010

Heisenberg im Tilsiter.


Am 17.04. wird Benjamin Heisenberg im Friedrichshainer Programmkino Tilsiter Lichtspiele seinen neuen Film Die Räuber präsentieren und im Anschluss ein Publikumsgespräch führen. Zur Erinnerung: Überbauarbeiter Lukas' Perlentaucher-Rezension des Films und Ekkehard Knörers Festivalresümee, in dem der Film nochmals mit viel Lob angeführt wird. Im Cargo-Ranking nimmt der Film bislang die Pole Position ein.

Schlussendlich sei noch darauf hingewiesen, dass das Kino eines der günstigsten der Stadt sein dürfte. Der Eintritt beträgt zwar 4,50€, dafür ist jede dritte besuchte Vorstellung kostenfrei!



17. Januar 2010

Filme von Guy Maddin im Tilsiter Kino.


Das Kino Tilsiter Lichtspiele in Friedrichshain zeigt an den kommenden drei Abenden drei Filme von Guy Maddin: Morgen Archangel, am Dienstag Careful, am Mittwoch Dracula. Ich mutmaße, dass es sich um DVD-Screenings handeln wird, aber vielleicht gibt's ja auch eine positive Überraschung.



22. Oktober 2009

Reminder: Roland Klick im Tilsiter.


Nochmals durchgereicht: Heute abend beginnt in den Tilsiter Lichtspielen die Roland-Klick-Reihe, von der hier im Blog bereits die Rede war. Morgen abend läuft dort Supermarkt in Anwesenheit des Regisseurs, der im Anschluss vermutlich wieder ausführlich (und höchst unterhaltsam) aus seinem bewegten Leben erzählen wird.

Neu ist ein zusätzlicher Termin: Klick wird auch am 29.Oktober die Aufführung von Bübchen mit seiner Anwesenheit beehren.


Klick letztes Jahr im Tilsiter. Foto: Tilsiter.

8. Oktober 2009

Roland Klick im Tilsiter.

Schon jetzt ganz dick im Kalender anstreichen sollte man sich die Roland-Klick-Filmreihe in den sympathischen Tilsiter Lichtspielen in Friedrichshain, die dort am 22.Oktober anlässlich des 70. Geburtstags des Regisseurs beginnt.

Bereits letztes Jahr lief dort eine Klick-Reihe zum eigenen 100. Geburtstag des Traditionskinos und da Klick bei einigen Vorführungen persönlich anwesend war und ohne Rücksicht auf anschließendes Programm im Schneidersitz aus seinem Leben und von den teils höchst dramatischen Dreharbeiten erzählte, konnte man sich bei dieser Gelegenheit noch gleich davon überzeugen, wie - im allerbesten Sinne - jung und wendig Klick geblieben ist. Weshalb man sich auch dringend den 23. Oktober frei halten sollte: Dann wird Klick seinen (großartigen!) Supermarkt präsentieren (hier eine euphorische Empehlung von Ekkehard Knörer) und (wie zu erwarten ist: sehr ausführlich!) aus dem Nähkästchen plaudern.

(Auch Deadlock sollte man im übrigen unbedingt einmal im Kino gesehen haben!)

31. März 2009

Christian Petzold im Tilsiter.


Das kleine, schon hier gelobte Kino Tilsiter Lichtspiele begeht den erwachenden Friedrichshainer Frühling mit einer kleinen Petzold-Reihe. Dem derzeit gezeigten (und großartigen) Jerichow folgen noch im April die Filme Yella, Gespenster, Wolfsburg und Die innere Sicherheit. Genaue Termine dann sicher in den kommenden Tagen an dieser Stelle.

Als dazu passendes Fundstück ein aktuelles Videointerview mit dem Regisseur, sowie der Hinweis auf ein ebensolches bei den befreundeten Nachbarn von Cargo:



Auch einen Hinweis wert ist dieses ausführliche und wirklich sehr lesenswerte Interview.

13. März 2009

Tilsiter Lichtspiele: Richard Chamberlain zum 75.

Trotz guter Lage und ambitioniertem Programm fallen die sympathisch rumpeligen Tilsiter Lichtspiele in Friedrichshain gerne mal aus dem Aufmerksamkeitsfokus. Eigentlich schade, denn neben einem für ein nicht-kommunales Kino recht ansehnlichen Spagat zwischen besserem Arthaus-Kino und Ausflügen in den Unterhaltungsbereich, finden sich dort auch regelmäßig sehr schöne Filmreihen im Programm.

Gerade zuende gegangen ist ein Geburtstagsstrauß an Peter Fonda, aktuell gratuliert man Richard Chamberlain zum Ehrentag. Nun ist Chamberlain zwar nicht der anbetungswürdigste Vertreter seiner Zunft (Dornenvögel anyone? Oder diese Ärzteserie auf Hawaii?), doch sind wenigstens seine Arbeiten aus den 70er Jahren zwischen Unterhaltungs- und Autorenkino einen Blick wert.

Seit gestern und noch bis inkl. kommenden Mittwoch läuft in der Mitternachtsschiene des Kinos der unterhaltsame Three Musketeers von Routinier Richard Lester. Dasselbe Prädikat gilt für den Graf von Montechristo, der in der Woche darauf vom 19. bis 25. läuft.

Eine wirkliche Empfehlung wert ist allerdings das schwülstig-obsessive Biopic The Music Lovers. in dem Chamberlain unter der Regie von Ken Russell einen zwischen den Verpflichtungen zur äußeren Repräsentation und seiner Homosexualität zusehends zerriebenen Tschaikowsky spielt (eine recht pikanter Aspekt vor dem Hintergrund von Chamberlains eigener, erst Jahre später öffentlich eingestandener Homosexualität). The Music Lovers läuft vom 26.03 bis 01.04. Alle Filme laufen in der Originalfassung, ob als Zelluloid- oder DVD-Vorführung ist dem Programm leider nicht zu entnehmen.

Ein Ausschnitt auf YouTube zeigt Russells Interpretation von Tschaikowskys Ouvertüre 1812, die zuletzt in der eher missglückten Adaption von Alan Moores Comic V for Vendetta mit viel Effekt eingesetzt wurde. Die gehetzte Manie der Sequenz lässt gut auf die Ästhetik des restlichen Films schließen:



Im übrigen zeichnen sich die Tilsiter Lichtspiele durch sozial sehr verträgliche Preise aus. Schon jede dritte Vorführung - die Stempelkarte erhält man beim ersten Besuch - ist überdies kostenfrei.

Und noch einer anderen Sache wegen muss die Aufmerksamkeit auf das Traditionshaus im Friedrichshainer Nordkiez gelenkt werden: Derzeit sieht sich das Kino durch horrend steigende Mieten existenziell bedroht. Weitere Informationen hierzu auf der Website des Kinos.

[nicht zuletzt ist Chamberlain als Sänger ein fast schon schmerzhaftes Camp-Trash-Phänomen, wie dieses Lied wohl leichter Hand unter Beweis stellt. You've been warned.]