Noch bis zum 11.4. läuft im Kino Zukunft Ivette Löckers Nachtschichten. Auf Dirty Laundry habe ich ein paar Sätze zu diesem großartigen, leider von der Kritik (auch von mir selbst) fast komplett übersehenen Film geschrieben.
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30. März 2012
Im Kino: Nachtschichten
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23. Dezember 2011
Neustarts: The Ides of March / Abendland
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3. November 2011
Neustarts: Reel Steel / Aushilfsgangster / Cave of Forgotten Dreams
Zu den Neustarts aus dem Überbau-Team: Beim Perlentaucher schreiben Lukas und ich über Reel Steel und Aushilfsgangster. Ersterer erntet eher verhaltene Reaktionen von Lukas, zweiterer zeichnet sich meiner Meinung nach durch eine starke erste und laue zweite Hälfte aus.
Schwer jahresbestenlistenverdächtig ist aber ohnehin Werner Herzogs Cave of Forgotten Dreams, der von Herzen empfohlen wird. Aus dem Überbau-affinierten Freundeskreis gab es zur Berlinale eine mit Wenders' Pina gekoppelte, sehr lesenswerte Doppelbesprechung von Ekkehard Knörer und aktuell in der taz eine schöne Kritik von Simon Rothöhler. Ich selbst habe mit dem Meister im Rahmen eines Roundtable-Interviews sprechen können, das Ergebnis kann man hier lesen.
Schwer jahresbestenlistenverdächtig ist aber ohnehin Werner Herzogs Cave of Forgotten Dreams, der von Herzen empfohlen wird. Aus dem Überbau-affinierten Freundeskreis gab es zur Berlinale eine mit Wenders' Pina gekoppelte, sehr lesenswerte Doppelbesprechung von Ekkehard Knörer und aktuell in der taz eine schöne Kritik von Simon Rothöhler. Ich selbst habe mit dem Meister im Rahmen eines Roundtable-Interviews sprechen können, das Ergebnis kann man hier lesen.
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19. Oktober 2011
Neustarts: Die Haut in der ich wohne / Vaterlandsverräter
Zwei Texte von Überbauautoren zu zwei Neustarts dieser Woche zum Preis von einem Klick: Beim Perlentaucher schreiben Lukas und ich zu Vaterlandsverräter und Die Haut in der ich wohne.
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31. August 2011
Poto and Cabengo im Arsenal
Im Zuge einer Recherche für eine mögliche Filmreihe zum amerikanischen Kino der Achtziger Jahre bin ich vor kurzem auf Jean-Pierre Gorins Poto and Cabengo gestoßen, einen ebenso ergreifenden wie interessanten Dokumentarfilm über die Zwillingsschwestern Gracey und Ginny Kennedy, die in ihrer Kindheit in den Siebzigern eine Art Privatsprache entwickelten. Als Gorin sie besucht, ist der Idiolekt bereits fast komplett verschwunden, die beiden Mädchen sind beinahe wieder in der amerikanischen Sprachgesellschaft und damit auch in all den ideologischen Zusammenhängen angekommen, deren Außen dieser faszinierende, melancholische Film imaginiert.
Das Arsenal zeigt den Film am 1.9. um 20:00 zum Auftakt der neuen Staffel der Magical History Tour. Von deren gerelaunchten Konzeption halte ich weiterhin sehr wenig, aber das Programm "Stimme, Sprache, Sprechen im Film" scheint mir insgesamt etwas ambitionierter als das meiste, was da sonst in den letzten Monaten gezeigt wurde.
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6. Juli 2011
Safi Fayes Fad'jal im Zeughauskino
Sehr selten im Kino zu sehen sind die Filme der senegalesischen Regisseurin und Ethnologin Safi Faye. Ihr halbdokumentarischer Film Kaddu Beykat war Teil unserer Filmreihe "Revolutionen aus dem Off" und einer meiner eigenen Liebligsfilme im Programm (siehe hier). Morgen bietet sich endlich die Möglichkeit, ein weiteres Faye-Werk zu sehen: Das Zeughauskino zeigt in seiner fortlaudfenden Dokumentarfilmreihe "Kunst des Dokuments" Fad'jal aka Neuankömmling, arbeite. Es scheint um die Überlieferung von oral histories zu gehen.
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24. Juni 2011
Filmschau Werner Herzog im Zeughauskino
Ein Höhepunkt des Kinosommers: Heute Abend beginnt eine umfangreiche Filmschau zum Werk Werner Herzogs im Zeughauskino. Den Anfang machen sein erster Spielfilm Lebenszeichen und Aguirre, der Zorn Gottes. Es folgen die zentralen Werke der Siebziger und zahlreiche jüngere Arbeiten. Auch My Son, My Son, What Have Ye Done, der jüngste Spielfilm des Regisseurs, der bislang noch keinen Starttermin für eine Kinoauswertung erhalten hat, ist im Programm vertreten. Einige der neueren Arbeiten werden in digitalen Versionen gezeigt. Wirklich ärgerlich ist in dieser Hinsicht allerdings nur eine DVD-Projektion von - ausgerechnet - dem mir vielleicht liebsten Herzog-Film Grizzly Man.
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16. Juni 2011
TV-Tipp: Jaffa
Heute abend läuft (unter dem blöden Titel: Jaffa - Im Namen der Orange) im WDR die Doku Jaffa - The Orange's Clockwork von Eyal Sivan.
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31. März 2011
Sonnensystem
via cargo:
Thomas Heises Sonnensystem hat heute Abend Premiere in der Volksbühne. Der Film scheint äußerst interessant zu sein.
Thomas Heises Sonnensystem hat heute Abend Premiere in der Volksbühne. Der Film scheint äußerst interessant zu sein.
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30. Januar 2011
Kreuzberg-Doku: "Nicht Böse Sein!"
Vor dieser Empfehlung muss ich zweierlei klarstellen: Ich kenne den Regisseur Wolfgang Reinke persönlich und war lange Zeit sein Arbeitskollege. Und in der Location, in der das stattfindet, verdiene ich mir meine Brötchen. Ich räume beides gerne ein und will aber dennoch klarstellen, dass beides keinerlei Einfluss auf meine Empfehlung hat. Denn Wolles Dokumentarfilm Nicht Böse Sein ist meiner Meinung nach ein ganz und gar hervorragender Kreuzberg-Film, in dem weit mehr Wahrhaftigkeit steckt als in allen anderen Filmen, die in den vergangenen Jahren dieses Label für sich beanspruchten.
Zu sehen ist der Film am kommenden Freitag, 04.02. um 20 Uhr, im Kultursalon Roderich gegen einen schmalen Obulus von 3 Euro. Wolfgang Reinke und sein Kameramann Gines Olivares werden persönlich anwesend sein.
Zum Inhalt:
"Drei Männer in einer Wohngemeinschaft, 54 m² in Berlin Kreuzberg. Sie schlafen in Küche, Bad und halbem Zimmer. Junkies, Ex-Knackis und Alkoholiker zwischen Hartz IV, dem nächsten Schuss, Wodka und Bier – der Albtraum jeder bürgerlichen Nachbarschaft. Andi träumt von einer eigenen Wohnung, Dieter muss für 100 Tage in den Bau und Wolfgang schreibt Gedichte. In der klaustrophobischen Enge dieser Gemeinschaft benebelter Geister wirken Glück und Liebe wie Schatten einer längst vergangenen Zeit. Während es in dem Dreck, dem Chaos und der Verzweiflung zu rührenden Momenten kommt, brechen die Konflikte zunehmend stärker durch: die Stromrechnung, die Miete, die geklauten Pullis. Doch Andi bringt das scheinbar paradoxe ihrer Situation auf den Punkt: 'Kein Mensch lebt doch gern alleine!'"
In seiner Rezension schreibt Dietrich Kuhlbrodt: "Das Ergebnis ist sensationell. Jedem ist zu wünschen, „Nicht böse sein!“ sehen zu können." Eine Möglichkeit dazu bietet sich am kommenden Freitag im Roderich.
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30. Dezember 2010
TV: Encounters at the End of the World.
Am 01. Januar zeigt der WDR Encounters at the End of the World von Werner Herzog. Weitere Informationen hier, hier meine DVD-Review für moviepilot.
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13. Juli 2010
Filme von James Benning auf 3sat.
Heute abend zeigt 3sat um 23 Uhr die Dokumentation James Benning: Circling the Image, in der Reinhard Wulf dem Dokumentar/Essay/Avantgarde-Filmemacher James Benning bei dessen Arbeit zu 13 Lakes interessiert über die Schulter schaut.
Die Doku bildet den Auftakt einer kleinen Benning-Reihe auf dem Sender, deren genauen Termine sich am Ende dieses Infotexts auf der Senderwebsite finden.

(Inwiefern es überhaupt sinnvoll ist, Benning-Filme im Fernsehen zu sehen/zu zeigen, ist eine unbedingt stellenswerte Frage, zu deren Beantwortung die Reihe vielleicht Erfahrungswissen beisteuert.)
Und weil er so schön ist: Bennings Viennale-Jingle -
Die Doku bildet den Auftakt einer kleinen Benning-Reihe auf dem Sender, deren genauen Termine sich am Ende dieses Infotexts auf der Senderwebsite finden.
(Inwiefern es überhaupt sinnvoll ist, Benning-Filme im Fernsehen zu sehen/zu zeigen, ist eine unbedingt stellenswerte Frage, zu deren Beantwortung die Reihe vielleicht Erfahrungswissen beisteuert.)
Und weil er so schön ist: Bennings Viennale-Jingle -
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4. Mai 2010
Raphael Grisey und Bouba Touré im Arsenal
Am Freitag zeigt das Arsenal im Rahmen der Reihe Archiv möglicher Zukunft eine sehenswerte Arbeit des jungen französischen Filmemachers Raphael Grisey (mit dem ich, das sei hiermit offengelegt, bekannt bin). Cooperative ist experimenteller Dokumentarfilm im Splitscreen-Format über eine agrarische Genossenschaft in Mali, die in den 1970er Jahren von einer Gruppe afrikanischer Rückkehrer gegründet wurde. Von Anbeginn vermischten sich existenzielle mit politischen Beweggründen: Die Emigration nach Frankreich war für viele in die Sackgasse des Lohnsklaventums gemündet, das Versprechen von „Françafrique“ hatte an Zugkraft eingebüßt. Infolge kehrten die Begründer der Kooperative nicht nur dem offiziellen Frankreich, sondern auch dem Marxismus-Leninismus der französischen radikalen Linken den Rücken, worin sie eine vorübergehende Heimat gefunden hatten.

Grisey macht interessanten Gebrauch vom Splitscreen: Keine einzelne Logik zieht sich durch die Anordnung der beiden Bildschirmflächen, sondern es verbindet oder trennt sie eine Vielzahl beweglicher Scharniere. Zwei Kameras, die auf den selben Gegenstand gerichtet sind, finden sich ebenso wie weit auseinander liegende Sujets, räumlich und zeitlich. Manchmal scheint die Verbindung ihre Inspiration aus rein piktorialen Erwägungen zu ziehen, etwas wenn links eine Tonne zu sehen ist, aus der ein Mädchen Bücher fischt, und rechts – vermutlich – der Schacht eines Brunnens. Beide Sujets in Draufsicht ähneln einander, und wenn das Mädchen die Titel der Bücher laut entziffert, hallt ihre Stimme, als säße sie am Grund des Brunnens. An anderer Stelle geht es um das globalisierte Nebeneinander des Inkommensurablen: Das Bild einer Gruppe afrikanischer Landarbeiter auf dem Weg zum Feld und jenes französischer Gewerkschafter (CGT) beim Protestmarsch durch eine Pariser Allee ähneln einander im Bewegungsvektor und dessen Mitvollzug durch die im Schnitt synchronisierten Kameraschwenks, ohne dass sich daraus weitere Ähnlichkeiten, und daran anschließend Thesen etc., ergäben.
Der Film navigiert – anhand mehrerer Erzählstimmen, die nicht immer klar zuordenbar sind – zwischen berichteter (und selten über Fotografien vermittelter) Vergangenheit und der Gegenwart der Dreharbeiten in Paris und Mali. Die Kooperative existiert immer noch, Bouba Touré, einer ihrer Gründerväter, zieht es trotzdem vor, in Paris zu leben. Flankierend wird Tourés 58 rue Trousseau, 75011 Paris, France gezeigt, ein sehr persönliches Zeugnis der langen 1960er Jahre aus der Perspektive eines Zerrissenen. Während er die Wände seiner Pariser Wohnung, die mit Fotos, Zeitungsausschnitten und anderen Zeitdokumenten zugepflastert ist, mit einer Digicam abfilmt, beschwört er Namen, Ereignisse und Lehren aus den politischen Kämpfen jener Zeit: Wie Tourés Duktus einzelne Satzteile in rhythmischer Wiederholung zu mahnenden Slogans ausgestaltet, entfaltet einen mindestens ebenso hypnotischen Sog wie die emphatische Erzählstimme aus den Filmtagebüchern von Jonas Mekas.
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23. April 2010
Arte: Dominik Graf - Mein Leben.
Am kommenden Sonntag um 17 Uhr strahlt arte den Portraitfilm Dominik Graf - Mein Leben aus (weitere Informationen). Gedreht hat ihn Felix von Boehm, der auch für das sehr schöne Online-Interviewmagazin cine-fils verantwortlich zeichnet - hier das dort vor kurzem veröffentlichte Videointerview mit dem Regisseur.
Dass der Sender ab 27.April Grafs im Vorfeld vielgepriesene Serie Im Angesicht des Verbrechens ausstrahlt, muss angesichts der (durchweg positiven) Berichterstattung in allen Medien vermutlich nicht mehr erwähnt werden.
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3. Februar 2010
b-ware!Ladenkino: Die Rückkehr der Midnite Movies.
Das mittlerweile zu einem "Vollkino" (inkl. Projektor, 35mm, und so) umfunktionierte, vormalige DVD-Kino b-ware!Ladenkino feiert am kommenden Freitag die Rückkehr der früheren "Midnite Movie"-Reihe. Den Beginn macht ein Double-Feature:
FÜR EIN PAAR FILME MEHR (Thomas Wind, 30 Minuten) (ab 22.30)
Eine Doku von 1999 über obsessive Schmalfilmsammler in Deutschland, die ihrer Leidenschaft alles unterordnen - Biografie, Familie, Lebensqualität. In Anwesenheit des Regisseurs!
und daran im direkten Anschluss: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN
Eine Co-Produktion von Shaw Brothers und der berüchtigten Rapid Film. Junge deutsche Damen teilen in Hongkong aus. Gezeigt wird die Super8-Fassung des Films!
[full disclosure: ich bin mit dem Kino persönlich affiliert]

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21. Januar 2010
TV: Talentprobe.
Weitergereicht: Nebenan bei newfilmkritik empfiehlt Rainer Knepperges den heute abend auf WDR ausgestrahlten Dokumentarfilm Talentprobe.
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5. November 2009
Harun Farocki: Werkschau im Kino Eiszeit.

Heute beginnt im Kino Eiszeit eine Werkschau mit den Filmen von Harun Farocki. Sämtliche Termine und weitere Informationen lassen sich der Website des Kinos entnehmen.
Das unverzichtbare Blog "Film Studies For Free" hat eine umfassende Linkliste mit im Netz verfügbaren Materialien, Texten, etc. zu Farockis Filmen zusammengestellt.
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29. Oktober 2009
Endlich: Joris Ivens bei Absolut!
Wenn man der Pressemitteilung trauen darf, ist es endlich soweit: die deutsche Version der bereits vor einem Jahr erschienenen Joris-Ivens-Box ist fertig.
Die Ausstattung scheint weitgehend der niederländischen zu entsprechen. Enthalten sind laut PRessemitteilung folgende Filme: Der Wigwam / Bewegungsstudien in Paris / Die Brücke / Regen / Philips-Radio / Komsomol / Neue Erde / Borinage / Spanische Erde / Die 400 Millionen / Elektrizität auf dem Land / Indonesia Calling / Die Seine trifft Paris / Valparaíso / Rotterdam-Europoort / Der Mistral / Der 17. Breitengrad / Wie Yü Gung Berge versetzt: Die Apotheke Nr. 3 in Shanghai / Wie Yü Gung Berge versetzt: Eine Geschichte über einen Fußball / Eine Geschichte über den Wind. Das heißt keiner der DEFA-Filme und auch einiges anderes fehlt nach wie vor. Man hätte ja vielleicht gemeint, dass eine Box, die in wie auch immer gearteter Koproduktion mit der Joris Ivens Retro des Bundesarchivs in Leipzig stattfindet, zumindest einige dieser Filme aufnimmt.
Das ist schade. Aber das ganze Unterfangen ist so begrüßenswert, dass sich ein übermäßiges Gekrittel verbietet und um so mehr als sich mit Absolut überhaupt ein deutsches Label an die Veröffentlichung dieses in Deutschland seit der Berlinale Retro in den 90er Jahren irgendwie von der Bildfläche verschwundenen Regisseurs wagt.
Die Infos zu der deutschen Box finden sich bei Absolut.
Die Ausstattung scheint weitgehend der niederländischen zu entsprechen. Enthalten sind laut PRessemitteilung folgende Filme: Der Wigwam / Bewegungsstudien in Paris / Die Brücke / Regen / Philips-Radio / Komsomol / Neue Erde / Borinage / Spanische Erde / Die 400 Millionen / Elektrizität auf dem Land / Indonesia Calling / Die Seine trifft Paris / Valparaíso / Rotterdam-Europoort / Der Mistral / Der 17. Breitengrad / Wie Yü Gung Berge versetzt: Die Apotheke Nr. 3 in Shanghai / Wie Yü Gung Berge versetzt: Eine Geschichte über einen Fußball / Eine Geschichte über den Wind. Das heißt keiner der DEFA-Filme und auch einiges anderes fehlt nach wie vor. Man hätte ja vielleicht gemeint, dass eine Box, die in wie auch immer gearteter Koproduktion mit der Joris Ivens Retro des Bundesarchivs in Leipzig stattfindet, zumindest einige dieser Filme aufnimmt.
Das ist schade. Aber das ganze Unterfangen ist so begrüßenswert, dass sich ein übermäßiges Gekrittel verbietet und um so mehr als sich mit Absolut überhaupt ein deutsches Label an die Veröffentlichung dieses in Deutschland seit der Berlinale Retro in den 90er Jahren irgendwie von der Bildfläche verschwundenen Regisseurs wagt.
Die Infos zu der deutschen Box finden sich bei Absolut.
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13. Oktober 2009
Neue DVDs
Bereits die zweite Riesen-DVD-Kollektion in diesem Jahr bringt Arthaus diese Woche in die Läden. Edition Deutscher Film ist freilich ein weit weniger ambitioniertes Paket als die Filmverlag der Autoren Edition. Versammelt ist (fast) ausschließlich, was Rang und Namen hat, zu haben meint oder sonstwie publikumskompatibel daherkommt. Gut, Thome ist dabei, Fassbinder sowieso, Herzig auch, aber sonst: wenig genuin interessantes und nicht zuletzt kaum etwas, das nicht bereits verfügbar gewesen wäre. Repräsentanz, Repräsentanz, leider nach den falschen Maßstäben. Nun ja: "Zum 60-jährigen Bestehen der Bundesrepublik Deutschland und zum 20-jährigen Jubiläum des Mauerfalls präsentieren Arthaus und KulturSPIEGEL die „Edition Deutscher Film“ mit 50 ausgewählten Meisterwerken des deutschen Kinos".
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Gerner verweise ich da schon auf Bruce-Webers Chet-Baker-Doku Let's Get Lost, die bei Pierot le Fou erscheint und einen sehr guten Ruf hat.
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Und natürlich noch einmal auf polyfilms "Japanische Meisterwerke"-Edition: Oshimas Dritter Spielfilm Taiyo no hakaba (Das Grab der Sonne) erscheint diesen Freitag.
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Neben Sogo Ishii und Takashi Miike vielleicht der wichtigste japanische Gegenwartsregisseur ist Shinya Tsukamoto. Seinen unter anderem von Ekkehard Knörer gepriesenen Nightmare Detektive habe ich leider noch nicht gesehen, diese Woche wird bereits der Nachfolger Nightmare Detektive 2 veröffentlicht. Hier der Trailer (bei Tsukamoto ist es durchaus möglich, dass der nicht einmal zuviel verspricht):
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Gerner verweise ich da schon auf Bruce-Webers Chet-Baker-Doku Let's Get Lost, die bei Pierot le Fou erscheint und einen sehr guten Ruf hat.
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Und natürlich noch einmal auf polyfilms "Japanische Meisterwerke"-Edition: Oshimas Dritter Spielfilm Taiyo no hakaba (Das Grab der Sonne) erscheint diesen Freitag.
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Neben Sogo Ishii und Takashi Miike vielleicht der wichtigste japanische Gegenwartsregisseur ist Shinya Tsukamoto. Seinen unter anderem von Ekkehard Knörer gepriesenen Nightmare Detektive habe ich leider noch nicht gesehen, diese Woche wird bereits der Nachfolger Nightmare Detektive 2 veröffentlicht. Hier der Trailer (bei Tsukamoto ist es durchaus möglich, dass der nicht einmal zuviel verspricht):
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14. September 2009
Chinesische Filme im Arsenal
Die Magical History Tour des Kinos Arsenal beschäftigt sich in den nächsten Wochen mit der neueren und nicht ganz so neueren Geschichte des chinesischen Films. Ein äußerst reichhaltiges Feld, dem sich bitte, bitte demnächst auch einmal eine ausführlichere Filmreihe widmen darf!
Gleich heute ein erster Höhepunkt: Fei Mus Frühling in einer kleinen Stadt, ein perfekt durchgestyltes Thriller-Melodram, das nicht umsonst immer wieder zum besten chinesischen Film aller Zeiten gewählt wird. Dienstag dann ein Film, über den ich kaum Informationen auftreiben konnte. Hung sik leung dje ching - Das rote Frauenbatallion ist angeblich ein "klassisches chinesisches Revolutionsballett zwischen Kitsch und Pop".
Später dann einschlägige Werke der fünften und sechsten Generation chinesischer Regisseure, einige Dokumentarfilme, darunter mindestens ein weiterer Pflichtfilm: Wang Bings Tiexi Qu / West of the Tracks, beziehungsweise, soweit ich das überblicke, dessen ersten Abschnitt. Und als weiterer Höhepunkt bietet sich zum Abschluss die Möglichkeit, Liu Jiayins minimalistisches Meisterwerk Oxhide nachzuholen.
Gleich heute ein erster Höhepunkt: Fei Mus Frühling in einer kleinen Stadt, ein perfekt durchgestyltes Thriller-Melodram, das nicht umsonst immer wieder zum besten chinesischen Film aller Zeiten gewählt wird. Dienstag dann ein Film, über den ich kaum Informationen auftreiben konnte. Hung sik leung dje ching - Das rote Frauenbatallion ist angeblich ein "klassisches chinesisches Revolutionsballett zwischen Kitsch und Pop".
Später dann einschlägige Werke der fünften und sechsten Generation chinesischer Regisseure, einige Dokumentarfilme, darunter mindestens ein weiterer Pflichtfilm: Wang Bings Tiexi Qu / West of the Tracks, beziehungsweise, soweit ich das überblicke, dessen ersten Abschnitt. Und als weiterer Höhepunkt bietet sich zum Abschluss die Möglichkeit, Liu Jiayins minimalistisches Meisterwerk Oxhide nachzuholen.
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