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26. August 2011

Rocksploitation at the Brotfabrik

Seit gestern gibt es Rocksploitation in der Brotfabrik. Wer sich also für Jugendkulturen, US Kino der 1950er Jahre, Musikfilme oder what ever interessiert, hat jetzt ein neues Ziel. Morgen solls ja eh regnen - mal wieder. Besondere Empfehlung ist übrigens Go, Johnny, Go am nächsten Mittwoch mit Adriano Celentano in einer Nebenrolle...

25.08. um 21.30 Uhr: 50s Rocksploitation – Rock Around The Clock (Fred F. Sears - USA 1956 - 77 min - OV)

26.08. um 21.30 Uhr: 50s Rocksploitation – Blackboard Jungle (Richard Brooks - USA 1955 - 101 min - OV)

26.08. um 23.30 Uhr: 50s Rocksploitation – Shake, Rattle & Rock! (Edward L. Cahn - USA 1956 - 72 min - OV) + Vorfilm Katzenmusik (Lothar Barke - DDR 1954 - 6 min)

27.08. um 21.30 Uhr: 50s Rocksploitation – The Girl Can't Help It (Frank Tashlin - USA 1956 - 99 min - OV)

27.08. um 23.30 Uhr: 50s Rocksploitation – Jailhouse Rock (Richard Thorpe - USA 1957 - 96 min - OV)

28.08. um 21.30 Uhr: 50s Rocksploitation – Rock, Rock, Rock (Will Price - USA 1956 - 85 min - OV)

29.08. um 21.30 Uhr: 50s Rocksploitation – Don't Knock the Rock (Fred F. Sears - USA 1957 - 84 min - OV) + Vorfilm Katzenmusik (Lothar Barke - DDR 1954 - 6 min)

30.08. um 21.30 Uhr: 50s Rocksploitation – Jailhouse Rock (Richard Thorpe - USA 1957 - 96 min - OV)

31.08. um 21.30 Uhr: 50s Rocksploitation – Go, Johnny, Go! (Paul Landres - USA 1959 - 75 minuten - OV)

7. September 2009

Winter Adé in der Brotfabrik

Vielleicht ist es ja ein schöner Anlass für viele, um mal das Kino in der Brotfabrik kennenzulernen, dass die vom Leiter des Kinos, von Claus Löser kuratierte Reihe Winter Adé, die dieses Jahr auf der Berlinale erstaufgeführt wurde, nun parallel in der Brotfabrik und im Arsenal zu sehen ist.

Es gibt viel hübsches zu sehen: erwähnt seien hier nur Helke Misselwitz titelgebender großartiger Film Winter Adé, der Frauenbiographien in den 80er Jahren der DDR untersucht und Raschid Nugmanows Überhit mit dem Kinosänger Viktor Tsoj in der Hauptrolle Igla/Die Nadel, ein wundergrandioser Drogenfilm aus der Endzeit der UdSSR. Andererseits bieten auch das Kurzfilmprogramm zu Experimental- und Animationsfilmen soviel tolles, dass ich die doch irgendwie noch erwähnen muss.

Das Programm der Reihe in der Brotfabrik findet man hier, das des Arsenals hier. Und das beste überhaupt für alle, die nicht in Berlin wohnen: die Reihe tourt weiter durch Deutschland, die Termine gibts hier.

23. März 2009

I won't do it with you, I'll do it to you

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Lilo's Lido - Nightmare Before Valentine
Konzept, Choreographie, Bühne & Kostümdesign: Birgitt Bodingbauer, Christin Maaß, Andriana Seecker
Dramaturgie: Lydia Ziemke
Tanz: Birgitt Bodingbauer, Alina Grell, Christin Maaß, Karoline Rödel, Uta Rössler, Andriana Seecker
Musikschnitt: Jan Bischof, Carsten Wilhlem
Kostüme: Cecilia Palmer
gesehen im projekttheater dresden

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Ein Tanztheaterstück, fünf junge Frauen, winzige Stühle, ein Tisch, ein Klavier, Blumen, Bonbons, zwei Paar Gummistiefel und von der Decke baumelnde Gummihühner.


Mühelos schwebend, springend, sich windend und scheinbar schwebend wechseln die Tänzerinnen zwischen fließenden Bewegungen und abrupten Schnitten. Mit schlichter, aber wirksamer Ausstattung und einer in jeder Hinsicht herausfordernden Choreographie erzählen sie vom menschlichen Miteinander.
Mit Farben und Figuren setzen sie Bilder zusammen, um sie wieder zu zerstören, so wie alle Bilder verfallen und verdunkeln. Mal sind sie sanft und zärtlich, mal aggressiv und laut. Nur stellenweise von einer Collage aus Musikstücken unterlegt, verliert der Tanz weder bei Musik noch in der Stille seine Wirkung, sondern wird jeweils unterstrichen.


Unterschiedliche Paar-, Gruppenkonstellationen und Soli erzählen von Freundschaft und Partnerschaft, von Einsamkeit und Gruppenzugehörigkeit. Spaß, Freundschaft, Familie und Verantwortung werden in bewegten und stillstehenden Bilden gezeigt, die sich um- und verwandeln und jeden Moment zu zerfallen drohen. Begehren und Bekommen, Geben und Nehmen werden im Zusammenhang von Mit-, Auf-, Neben- und Zueinander gegenübergestellt.
Ist es die Realität? Ist es ein Märchen, ein Traum oder eine Erinnerung? Sieht man noch in den Spiegel oder wird man angesehen? In diversen Spiegelungen und Wiederholungen werden Fragen nach Identität und Identifizierung gestellt. Rollen werden ver- und ausgetauscht, aufgelöst und neubesetzt; Verhältnisse hinterfragt, neugewürfelt und auf den Kopf gestellt.


Was, wenn zwei ein Klavier bespielen wollen? Was, wenn die Blumen von oben wachsen? Was, wenn das Wasser in den Gummistiefeln steht? Was, wenn man denkt, man ist allein und die anderen platzen herein?

Termine in Berlin: 2.-4.4., 21h in der Brotfabrik
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Fotos von Lydia Ziemke, Tony Mahony, hier geklaut