Morgen beginnt im Zeughauskino die Reihe Weltraumkino, eine vom Forschungsprojekt "Europäischer Astrofuturismus des 20. Jahrhunderts" kuratierte Reihe.
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31. März 2011
7. Mai 2010
Naturkundemuseum: Creature from the Black Lagoon.
Das Berliner Naturkundemuseum zeigt heute abend um 19 Uhr im Sauriersaal Jack Arnolds Monsterklassiker Creature from the Black Lagoon. Zwar nur in der deutschen Fassung, dafür bei freiem Eintritt (eine Reservierung unter evolution@mfn-berlin.de wird erbeten) und mit Begleitprogramm: Hanns Zischler und die Evolutionsbiologen Michael Ohl und Dr. Matthias Glaubrecht werden den Film präsentieren und Texte lesen. Wer's nicht dorthin schafft, tröstet sich mit diesem Flickr-Set.

(Bild hier gefunden)
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9. Februar 2010
Midnite Movies: Mutan-Bestien gegen Roboter.

In der wiederauferstandenen "Midnite Movies"-Reihe des b-ware!Ladenkinos sorgen am kommenden Freitag, 12. Februar, die Schmalfilmganoven mit einer Aufführung des offenbar ziemlich bodenlosen Mutan-Bestien gegen Roboter (1964) für hoffentlich freudige Stimmung. Dass Regisseur Ib Melchior für das Drehbuch zu Mario Bavas großartigem Planet der Vampire verantwortlich zeichnete, weckt immerhin Erwartungen. Auf dem "Neunten Planet" zeigt man sich überdies begeistert und wagt sogar eine meta-mediale Exegese.
(full disclosure: ich bin mit dem kino persönlich affiliert)
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1. Juni 2009
Das Schmusium ist in unseren Lungen
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Der futurologische Kongress - Stanisław Lem
Deutsches Theater (Box & Bar)
Regie, Bühne & Kostüme: Martin Kloepfer
mit: Kornelius Heidebrecht, Thomas Schmidt
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Die nächsten Termine sind: 10.6. & 7.7. 20.30h
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Fotos: DT
Der futurologische Kongress auf den Seiten des DT
Der futurologische Kongress - Stanisław Lem
Deutsches Theater (Box & Bar)
Regie, Bühne & Kostüme: Martin Kloepfer
mit: Kornelius Heidebrecht, Thomas Schmidt
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Dass jemand überhaupt ein Werk von Lem auf die Bühne bringen kann - und besonders den futurologischen Kongress - scheint absurd genug. Martin Kloepfert hat es offensichtlich gewagt.
Das Bühnenbild ist karg, aber raffiniert, Ijon Tichy (Thomas Schmidt) selbst erzählt uns vom Kongress, von nackten Verlegern, Kongressen, deren Referenten in Zahlen reden und dem Chaos, das entsteht, wenn die Regierung Ausschreitungen mittels psychoaktiver Drogen im Leitungswasser vorbeugen will.

Mit Hilfe von pinkübersprudelnden Vitamintabletten, Puppen und Legofiguren, allerlei Soundeffekten, Rauchmaschinen und überzeugendem Spiel erleben wir, was passiert, wenn eine ganze Stadt sich in einem absurden Maß der Menschenliebe hingibt. Wir sehen, Tichy, der soeben ein Baum geworden ist, rätseln, ob die Ratte, auf der er gleich durch die Kanalisation reiten will, sein Freund ist oder ob sie ihm nur ähnelt und er sie deswegen bedenkenlos besteigen kann. Nach mehreren Körperwechseln wird Tichy in eine Brave New World-artige Zukunftswelt voller glücklicher Menschen in permanentem Drogenrausch versetzt.

Den beiden Darstellern gelingt es, die Bühne mit Atmosphäre zu füllen, geschickt tauschen sie ihre Identitäten, stiften Verwirrung, Angst und entlocken genügend Lacher. Die absurden Wirren von Lems Roman sind hier so unschuldig spielerisch, wie Ijon Tichy selbt eben ist, auf die Bühne gebracht. Ob es ein Ausdruck plumper Kreativität oder eine sozialpolitische Aussage ist, dass Tichy am Ende nicht die wahren Abgründe der futuristischen Gesellschaft erblickt und auch nicht aus seiner langandauernden Halluzination wiederkehrt, sei dahingestellt.
Das Bühnenbild ist karg, aber raffiniert, Ijon Tichy (Thomas Schmidt) selbst erzählt uns vom Kongress, von nackten Verlegern, Kongressen, deren Referenten in Zahlen reden und dem Chaos, das entsteht, wenn die Regierung Ausschreitungen mittels psychoaktiver Drogen im Leitungswasser vorbeugen will.

Mit Hilfe von pinkübersprudelnden Vitamintabletten, Puppen und Legofiguren, allerlei Soundeffekten, Rauchmaschinen und überzeugendem Spiel erleben wir, was passiert, wenn eine ganze Stadt sich in einem absurden Maß der Menschenliebe hingibt. Wir sehen, Tichy, der soeben ein Baum geworden ist, rätseln, ob die Ratte, auf der er gleich durch die Kanalisation reiten will, sein Freund ist oder ob sie ihm nur ähnelt und er sie deswegen bedenkenlos besteigen kann. Nach mehreren Körperwechseln wird Tichy in eine Brave New World-artige Zukunftswelt voller glücklicher Menschen in permanentem Drogenrausch versetzt.

Den beiden Darstellern gelingt es, die Bühne mit Atmosphäre zu füllen, geschickt tauschen sie ihre Identitäten, stiften Verwirrung, Angst und entlocken genügend Lacher. Die absurden Wirren von Lems Roman sind hier so unschuldig spielerisch, wie Ijon Tichy selbt eben ist, auf die Bühne gebracht. Ob es ein Ausdruck plumper Kreativität oder eine sozialpolitische Aussage ist, dass Tichy am Ende nicht die wahren Abgründe der futuristischen Gesellschaft erblickt und auch nicht aus seiner langandauernden Halluzination wiederkehrt, sei dahingestellt.
Die nächsten Termine sind: 10.6. & 7.7. 20.30h
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Fotos: DT
Der futurologische Kongress auf den Seiten des DT
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7. Mai 2009
Neustarts 07.Mai
Hey, dann mach ich doch einfach mal die Neustarts diese Woche!
Allüberragend in der Berichterstattung diese Woche ist JJ Abrams' Star-Trek-Zeitreisen-Parallel-Universums-Reset des zuletzt eher darniederliegenden Star Trek-Franchise. Mich selbst hat das auf Grund einiger sehr dubioser Entscheidungen eher gelangweilt, Ekkehard Knörer hingegen konnte dem Film nicht wirklich böse sein, richtige Begeisterung kam aber auch hier nicht auf. A-Twitterer Christian hingegen schmettert dem Film ein GIGANTISCHES wtf entgegen.
Bereits auf der Berlinale enttäuschte mich Hans Christian Schmids Wunderbare Welt der Waschkraft trotz interessanter Thematik letzten Endes doch (da muss man ein bisschen runterscrollen). Perlentaucher-Mitstreiterin Thekla Dannenberg war hingegen recht angetan.
Das Herz von Jenin befasst sich mit dem Nahostkonflikt von persönlicher Warte aus: Die vom Vater zur Spende freigegebenen Organe eines palästinensischen, auf Grund eines Missverständnisses von israelischen Soldaten getöten Kindes retten die Leben israelischer Kinder. Ambivalenz und Skepsis nochmal bei Ekkehard Knörer, eher beeindruckt Simon Rothöhler im Freitag. (meine Meinung: Was Ekkehard schreibt, lässt mich zumindest argwöhnen, dass der Film eher unterkomplex vorgeht)
Spiel der Träume wirkt dem Slumdog Millionaire-Taumel nachgeschoben zu sein, ist vielleicht aber ganz reizend: Eine Handballmannschaft aus den Slums sieht in einem bayerischen Turnier die Möglichkeit eines Auswegs aus den eigenen miserablen Lebensbedingungen.
Boy A aus Großbritannien lief letztes Jahr mit einigem Erfolg im Panorama der Berlinale und stellt nettes kleines Arthouse-Kino in Aussicht. Angenehm überrascht zeigt sich damals Christoph Mayerl im Perlentaucher.
Vermutlich uninteressant: Französisches Gutfühlkino (Wir sind alle erwachsen) und amerikanische Holocaust-Schmiere für SPD-Wähler (Der Junge im gestreiften Pyjama, dessen Plakat schon hassenswert ist).
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15. Februar 2009
Craig Baldwin im Kino Arsenal.

Mit Craig Baldwin begrüßt das Kino Arsenal in den nächsten Tagen einen Underground-Künstler aus der Appropriation-Szene als Gast, dessen Arbeiten zumal im Zeitalter von Mashups und Rip-Remixes interessant sein dürften. Bislang kenne ich zwar nur Spectres of the Spectrum, in dem Baldwin Schnipsel und Szenen aus obskursten Quellen zu einem wilden Wirbelwind collagiert hat, allerdings reicht mir diese eine Film völlig aus, um blind eine Empfehlung für die beiden Filme auszusprechen, die Baldwin in den kommenden Tagen im Kino Arsenal zeigen wird:
20.02.: Mock up on Mu (2008)
"Ein hybrider Collage-Spielfilm, der aus verschiedenen Sci-Fi-, Spion-, Western- und Horrorfilmen die (größtenteils) wahre Geschichte von Jack Parsons (Crowleyit und Begründer des Jet Propulsion Labs), L. Ron Hubbard (Sci-Fi-Autor und Sektenbegründer), und Marjorie Cameron (Mutter der New-Age-Bewegung) erzählt. Der Film ist eine verspielte Allegorie, deren Erzählkurve sich durch die mythisch-okkulte Matrix der kalifornischen Nachkriegs-Subkulturen zieht, die von Raketenpionieren, alternativen Religionen und Beat-Lifestyles geprägt waren." (Programmtext)
22.02.: Negativland. Our Favorite Things
27 Jahre Musik der Underground-Heroen Negativland, die sich seit den 80er Jahren quer durch die Musik- und Popgeschichte samplen, collagieren und rippen. In die Geschichte des Copyright eingegangen sein dürfte der spektakuläre Prozess, den die SPD-Popper U2 gegen die Band angestrengt hatten.
Zu Mock Up on Mu gibt's auf YouTube ein Statement von Baldwin:
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