Auf Imamura folgt Oshima. In der Filmreihe "Hommage an Madame Kawakita" zeigt das Kino Arsenal noch bis Donnerstag drei Filme eines Regisseurs, der in fast jeder Geschichtsschreibung des japanischen Kinos eine zentrale Stellung einnimmt, dessen Filme aber - abgesehen von Im Reich der Sinne - wenig präsent sind. Zu sehen sind: Violence at Noon, The Ceremony und Boy. Letzterer ist die Verfilmung einer frühen Kenzaburo-Oe-Erzählung. Hier der Trailer:
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2. Februar 2009
25. Januar 2009
Shohei Imamura im Kino Arsenal
Shohei Imamura zählt zu den wichtigsten Regisseuren der japanischen Nouvelle Vague. Seine mäandernde, vielstimmige Erzählweise hat mich schon des öfteren begeistert, Probleme habe ich dagegen manchmal mit seiner naturmystisch verbrämten Vorstellung von einer urtümlichen, im Vormodernen wurzelnden japanischen Vitalität. Nächste Woche zeigt das Arsenal drei seiner Filme. Von diesen dreien kenne ich nur das Spätwerk Kuroi ame (Black Rain), eine episch angelegte Romanverfilmung über das Japan der Nachkriegszeit und die Folgen der Hiroshima-Bombe. Außerdem sind zwei weniger bekannte Werke zu sehen: Vengeance Is Mine und Intentions of Murder. Zu letzterem der Trailer:
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