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31. Januar 2010

Freunde des schrägen Films: Squirm!




Am kommenden Mittwoch beginnt im Babylon/Mitte die neue Staffel der aus der Berliner Kinolandschaft nicht mehr wegzudenkenden "Freunde des schrägen Films", die nach einer ausführlichen Reise durch die allerdings nicht ganz so grelle Welt der französischen Polizeifilme nun wieder den richtig klebrigen, versalzenen Stoff aus den Autokinos kredenzen: Unter dem Titel "American Monster" sind für die nächsten Wochen (immer Mittwochs ab 21:30) Schleimereien, Ghoule, Reptilien und Absonderlichkeiten aus dem amerikanischen Kino der 50er bis 80er Jahre angekündigt.

Wurmstichig geht's im Auftakt des Reigens zu: Squirm - Invasion der Bestien von 1975, bei dessen Produktion ein damals noch unbekannter Rick Baker für die Makeup-Effekte verantwortlich zeichnete. Über Umwege (Star Wars, Joe Dante, John Landis, Cronenberg) landete Baker im Herzen der heutigen Industrie (Tropic Thunder, Hellboy 2, X-Men, etc.) und dürfte dabei das Aussehen des phantastischen Films der letzten 30 Jahre maßgeblich beeinflusst haben.

Weitere Informationen zum Film gibt's nebenan beim Geheimnisvollen Filmclub Buio Omega.



6. April 2009

Hitlers Resterampe: Spy Smasher Returns.




In der hier angekündigten (und dort von Bert Rebhandl in der Berliner Zeitung empfohlenen) Reihe Hitlers Resterampe im Babylon/Mitte läuft am kommenden Mittwochabend die in den 60er Jahren erstellte Spielfilmversion des 40er Jahre Serials Spy Smasher (im Spielfilm-Cut um ein Returns erweitert). Der Programmtext der Freunde des schrägen Films:

Mit allen Mitteln wollen die Nazis Amerika zerstören. Ihr diabolischer Agent „The Mask“ lässt das Land mit Falschgeld überfluten und Sabotageakte verüben. Sein Widersacher ist Spy Smasher. Nachdem dieser All-American Boy im besetzten Frankreich gerade erst der Hinrichtung durch die Nazis entgangen ist, tritt er nun zum Kampf gegen die Mächte des Bösen an. Basierend auf einem Superhelden-Comic schuf das Poverty Row-Studio Republic mit „Spy smasher“ eines der erfolgreichsten und besten Serials überhaupt: actiongeladen, temporeich und voller atemberaubender Cliffhanger. Sein heute vergessener Regisseur war der ungeheuer produktive William Witney, den Quentin Tarantino als den „Howard Hawks des B-Films“ verehrt.

Eine Einführung gibt's vom Filmhistoriker Rolf Giesen.