Posts mit dem Label Zbyněk Brynych werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zbyněk Brynych werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

23. September 2011

Der Kommissar samt Foerster im Zeughaus!

Heute Abend zeigt das Zeughauskino um 21.00 Uhr kostenfrei die Episode Der Papierblumenmörder aus der beliebten Abendunterhaltungsserie Der Kommissar. Die Episode zählt zum legendären Serien-Binnen-Corpus der von Zbynek Brynych inszenierten Kommissar-Folgen, denen nach Jahren enthusiastischer Lobbyarbeit zwischen Köln und München nun endlich auch offizielle filmhistorische Meriten verliehen werden. Vor dem Screening (wie man sich wohl schon denken kann: von DVD) wird der geschätzte Über-Bauarbeiter Lukas Foerster einen einführenden Vortrag halten. Und am Ende führt Kommissar Erik Ode ein Tänzchen auf.

Den rahmenden Anlass für dieses Screening bietet eine Filmreihe zum Schaffen von Herbert Reinecker, der sich mit seiner Biografie zwischen (wie wohl ohne weiteres mutmaßbar ist: ideologisch grundüberzeugten) NS-Propaganda-Schreiberling und späterem Drehbuchautor fast schon als bundesrepublikanisches Parade-Exempel empfiehlt. Dies soll einen freilich nicht beirren: Brynych macht aus dem Papierblumenmörder einen der spielerischsten, schönsten, sehenswertesten Beiträge zur bundesrepublikanischen TV-Geschichte.

Ganz wichtig im übrigen: Brynychs wunderbarer Kinofilm Engel, die ihre Flügel verbrennen sowie ein weiterer, mir bislang unbekannter Brynych-Film, Das Weibchen, laufen ebenfalls in den kommenden Tagen. Zu weiteren Informationen konsultiere man den Spielplan des Lichtspielhauses.


2. Juni 2011

Dem Abgrund entgegen von Zbyněk Brynych im Zeughauskino

In der bereits von Fabian empfohlenen Reihe "The Celluloid Curtain" läuft heute abend ein tschechoslowakischer Film namens Dem Abgrund entgegen / Smyk aus dem Jahr 1960 (auch den hat Fabian empfohlen, man verzeihe die Dopplung). Regie führt Zbyněk Brynych, der ab den späten Sechziger Jahren auch in Deutschland, vorwiegend fürs Fernsehen, tätig war. Brynych wird von vielen, die sich in der deutschen Filmgeschichte besser auskennen als ich (unter anderem von Dominik Graf) sehr geschätzt. Seine Filme, erst recht die in der CSSR entstandenen, sind sehr selten zu sehen. Man sollte sich die Chance nicht entgehen lassen. Dem Abgrund entgegen wird in zwei Wochen noch einmal aufgeführt.