"Während des Zweiten Weltkriegs, kurz bevor er selbst an die Front geschickt wird, legt Virgilio Rovali, ein trotz seines jungen Alters im Appennin-Gebirge bei Reggio Emilia bereits bekannter Geiger, seiner Mutter seine wertvolle Geige ans Herz. Er konnte nicht ahnen, was wenige Jahre später das Schicksal seiner Familie sein würde. Virgilio ist immer noch nicht nach Hause zurückgekehrt, als am 20. März 1944 seine und viele andere Familien aus dem kleinen Dorf Cervarolo Opfer eines Massakers werden, begangen von deutscher Wehrmacht mit Unterstützung italienischer Faschisten. Der Film „Die Geige aus Cervarolo“ (Nico Guidetti/Matthias Durchfeld, Italien 2012) dokumentiert die Kriegsverbrecher-Prozesse von Verona aus Perspektive der Überlebenden und Angehörigen der Opfer. Ihnen, die seit über 68 Jahren für Gerechtigkeit kämpfen, gibt der Film eine Stimme. Wir wollen dieser Stimme auch dort ein Gehör geben, wo die verurteilten NS-Mörder bis heute einen ruhigen Lebensabend genießen können, ohne sich für ihre Taten verantworten zu müssen. Die Filmemacher werden bei den Vorführungen in allen Städten zur weiteren Erläuterung der Hintergründe und zur Diskussion anwesend sein."Mittwoch, 21.11.2012, 19 Uhr, Moviemento, Kottbusser Damm 22
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20. November 2012
"Die Geige aus Cervarolo" im Moviemento
Morgen findet im Moviemento eine einmalige Vorführung von Nico Guidettis und Matthias Durchfelds "Die Geige aus Cervarolo" (I 2012) statt. Aus dem Ankündigungstext:
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14. Juli 2011
Krokodil: 22. Juni 1941 - Schuß und Gegenschuß
Anläßlich des 70. Jahrestages des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion präsentiert das unter dem Titel 22. Juni 1941 - Schuß und Gegenschuß aus dem Krieg gegen die Sowjetunion ein Hand voll Spielfilme, vor allem aber einige Programme mit deutschen und sowjetischen Wochenschauen zum Thema. Heute Abend um 19 Uhr gibt es das erste dieser Programme:
SCHUSS UND GEGENSCHUSS Die Frontkameramänner Werner Bergmann (D), Wladimir Suschtschinskij und Roman Karmen (SU)
Deutsche Wochenschau 571/34/1941, 35mm, ca. 20 min
Ausgabe vom13.08.1941
Kamera: W. Bergmann u.a.
Paris, Brüssel, Hamburg: Abschied von Freiwilligen – Rom: Mussolini inspiziert seine Truppen – Vorbereitungen bei rumänischen Truppen -- Kämpfe in der Ukraine – Hitlers Besuch in Minsk – Kämpfe bei Smolensk – russische Gefangenen, vernachlässigte Kinder – Nordabschnitt Peipus-See: Hauptquartier Görings u.a.
Фронтовой кинооператор (Frontkameramann)
SU 1945/46, 22 min
Regie: Maria Slawinskaja
Diese Filmschizze stellte eine Montage von Filmdokumenten dar, die während der Kriegsjahre von einem der besten sowjetischen Kameramänner, W. Sustschinski, aufgenommen worden waren. (…) Sustschinski erlebte den Tag des Siegs nicht mehr, er kam in der vordersten Front beim Drehen von Aufnahmen um. Die kurze Erzählung über ihn wurde eine Art von Denkmal nicht nur für ihn allein, sondern auch für andere an der Front gefallene Filmschaffende. (Sergej Drobaschenko)
Frontkameramänner
DDR 1975, 15 min
Regie: Manfred Krause, E. Schlegel
30 Jahre nach dem Sieg über Nazi-Deutschland kehren sowjetische und polnische Frontkameramänner an die Stätten des Befreiungskampfes zwischen Oder und Elbe zurück. Unter ihnen sind Ottilia Raismann, die einzige Kamerafrau, die überlebte, Saakow, ein Schüler Eisensteins und der Regisseur Roman Karmen. (BLICK-GEGENBLICK, Dok-Leipzig 2003)
Wem das nicht zusagt: direkt im Anschluß um 20 Uhr läuft (wenngleich leider in deutscher Fassung von Progress) Aleksej Germans Двадцать дней без войны (Zwanzig Tage ohne Krieg) (UdSSR 1976).
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7. September 2009
Deutsche Kinemathek: Die Kamera als Waffe - Propagandabilder des Zweiten Weltkrieges
Am 24.-26. September lädt die Deutsche Kinemathek zu einem Symposium unter dem Titel: Die Kamera als Waffe - Propagandabilder des Zweiten Weltkrieges und das Programm verspricht einiges.
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