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12. Mai 2010

John Ford im Arsenal


Wieder einmal kommt der Hinweis auf die wichtigste Reihe des Monats, wenn nicht des gesamten Frühlings, einige Tage zu spät... Schon seit Samstag läuft im Arsenal eine John-Ford-Schau, bestehend aus 16 Filmen meines vielleicht doch immer noch Lieblingsregisseurs. Gezeigt werden hauptsächlich die ganz großen Klassiker, von Stagecoach bis The Man Who Shot Liberty Valance. Im Kino sind selbst diese selten zu sehen, erst recht aber die weniger kanonischen Filme der Reihe wie The Quiet Man oder The Prisoner of Shark Island. Außerdem werden einige Screenings ergänzt durch die ganz und gar großartigen Videoessays Tag Gallaghers. Heute abend läuft im Anschluss an Fort Apache der 13-minütige "The Morals of Decorum".
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Gerne zitiere ich hier noch einmal nach dem Programmtext des Kinos Frieda Grafe: "Es gibt keine Filme, die das Kino notwendiger brauchen als seine. Das Kino, das heißt: die Leinwand und das Publikum im Saal."
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Und ebenso gerne verlinke ich abschließend einen großartigen Text zu Fords Filmen.

9. März 2009

Hitchcocks Lifeboat und mehr im Arsenal

Eher selten ist Hitchocks Lifeboat zu sehen, ich selber kenne ihn auch noch nicht. Eine über mehrere Monate verteilte Filmreihe im Arsenal bietet nun die Möglichkeit, Hitchcocks Konzeptfilm nachzuholen. Zu sehen am Mittwoch um 21:30 Uhr. Tags darauf dann North by Northwest. Hier eine schöne Szene aus Lifeboat:



Außerdem läuft morgen Robert Aldrichs fantstischer Kiss Me Deadly, für mich der beste film noir überhaupt. Leider wird er von Wajdas belanglosem Danton ins kleine Kino 2 verbannt, genau wie heute Fords Fort Apache.
Der Appell wird nichts nützen, aber was soll's: Zeigt doch bitte, bitte in Zukunft die wenigen großen Holywoodfilme, die Ihr überhaupt ins Programm nehmt, im großen Saal! Was für eine Schande das kleine Kino 2 für das große Kino ist, musste ich letzte Woche in John Fords majestätischem She Wore a Yellow Ribbon feststellen.

4. Dezember 2008

Der Schauplatz des Krieges

Heute abend zeigt das Zeughauskino Hartmut Bitomskys fürs Fernsehen produzierten Meta-Filmessay Der Schauplatz des Krieges. Das Kino von John Ford. Bitomsky selbst über seinen Film:

"Es geht also vordringlich um eine andere Weise, die Filme von Ford zu verstehen, ohne sie zu liquidieren. Es geht nicht darum, sie auf Formeln zu reduzieren, ihre Quintessenz herauszupräparieren. Es geht darum: theoretische Werkzeuge zu entwickeln, die mehr Sinn bei den Filmen zu erzeugen vermögen; mehr Sinn, als sowohl die Beweihräucherung wie auch die Ideologiekritik hineinlegen können."

Ein in diesem Zusammenhang interessantes Projekt startete diesen Sommer: Kunst der Vermittlung. Michael Baute, Volker Pantenburg (beide newfilmkritik), Stefan Pethke, Stefanie Schlüter und Erik Stein arbeiten die Geschichte des filmvermittelnden Films exemplarisch anhand von ausgwählten deutschen, französischen und österreichischen Beispielen auf.