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8. September 2011

Asian Hot Shots 2011

Nach einer crowd-sourcing-Kampagne diesen Sommer erlebt das unbedingt empfehlenswerte Asian Hot Shots Festival ab Morgen im Babylon Kreuzberg seine vierte Auflage. Hier schreibe ich über einige Höhepunkte. Sehenswert sind neben den im Text erwähnten Filmen auf jeden Fall auch Insects in My Backyard, ein außergewöhnlich erzähltes Drama aus Thailand und Rakenrol, ein sympathischer Spielfilm über die philippinische Musikszene.

3. Juni 2010

Türkische Filmwoche


Ab heute im Broadway, im Babylon Kreuzberg und im Cinema Paris: die türkische Filmwoche. Das Programm verschafft einen Überblick über das sehr vitale türkische Filmschaffen im Arthaus- und höher budgetierten Independentsektor. Wenn die taz meint, das junge türkische Kino kümmere sich zu wenig um die "moderne Türkei" und drehe nur irgendwelche Dorffilme, dann kann sie das gerne meinen und sich wahrscheinlich nach hippem Schrott wie Kutlug Atamans Zwei Mädchen aus Istanbul zurück sehen. Wer sich auch nur ein wenig auskennt (zum Beispiel mit der Bevölkerungsstruktur der Türkei, die immer noch sehr ländlich geprägt ist), weiß es besser... Empfehlen kann ich Men on the Bridge und den Berlinale-Sieger Bal (der aber mit Sicherheit auch noch einen regulären Start erhält). Nicht gefallen hat mir Kosmos. Sehr gerne sehen würde ich Cagan Irmaks neuen Film Karanliktakiler (In der Dunkelheit). Irmak ist einer der dreistesten Melodramatiker des Gegenwartskinos. Von seinem Talent kann man sich auch in einem zweiten, etwas älteren Film überzeugen, den das Festival präsentiert: Babam ve Oglum (Vater und Sohn). Einen guten Ruf hat außerdem Bornova von Inan Temelkuran.

26. März 2009

7. türkische Filmwoche

In den charlottenburger Kinos Broadway und Delphi sowie im kreuzberger Babylon findet ab heute die 7. türkische Filmwoche statt. Gezeigt werden aktuelle türkische Produktionen, hauptsächlich Spielfilme. Aus dem Programm kenne ich Nuri Bilge Ceylans Üç Maymun und Hayat var, der auf der Berlinale zu sehen war. Beide Filme haben durchaus einige Probleme, sind aber insgesamt doch sehenswert. Auch ansonsten werden mit Sicherheit interessante Filme zu sehen sein. Çağan Irmak beispielsweise, der Regisseur von Issız Adam, gehört zu den erfolgreichsten des Landes und hat 2005 mit Babam ve Oğlum bewiesen, dass er mit allen melodramatischen Wassern gewaschen ist. Das hier sieht so aus, als könne er den Beweis gleich noch einmal erbringen: