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25. Juli 2012

Blaxploitation im Arsenal

Ein Lebenszeichen aus dem Sommerloch, das die Berliner Kinos abseits der Multiplexe dieses Jahr besonders fest im Griff zu haben scheint: Das Arsenal zeigt eine kleine, schöne Auswahl von Blaxploitationfilmen der Siebziger Jahre. Das sind zwar hauptsächlich die bekanntesten Vertreter der Welle, aber dafür, was ja längst nicht mehr selbstverständlich ist: allesamt 35mm und OV / OmU. (Nachtrag: nicht ganz alle, leider; ausgerechnet Melvin van Peebles' Klassiker Sweet Sweetback's Baadasssss Song läuft nur als DigiBeta) Die Reihe läuft noch bis Mitte August, heute steht ein Film auf dem Programm, den ich noch nicht kenne: Cotton Comes to Harlem, eine Regiearbeit von Ossie Davis, von dem ich vor einigen Jahren den schönen Gordon's War gesehen habe.

29. April 2009

Three the Hard Way. Babylon/Berlin.




Eine Gruppe von Neonazis wollen mit Hilfe eines ominösen Serums die schwarze Bevölkerung der USA auslöschen, aber sie haben die Rechnung ohne Jim Brown, Fred Williamson und Jim Kelly gemacht. Für den fantastischen Soundtrack wurden The Impressions engagiert, der Titelsong wirkt in dem Radio-Commercial wie eine Verheißung auf ein actiongeladenes Kinoerlebnis – und genau das ist der Streifen!
So schreibt docfish in seiner Reihe über Blaxploitation-Jingles auf dem immer wieder lesenswerten Blog Wayward Cloud über den Reißer Three the Hard Way. Und den beschriebenen Jingle kann man sich dort auch gleich anhören!

Der Film wird heute abend um 21.30 im Kino Bablyon bei den Freunden des schrägen Films im Rahmen der Reihe "Hitlers Resterampe" (siehe dazu auch hier Bert Rebhandl) gezeigt.

Ein mit Musik von Daft Punk unterlegter Clip findet sich bei unser aller liebster Urheberrechtsinstitution:



26. März 2009

Hitlers Resterampe im Babylon: Zombies, Nazis, schlechte Laune.




Besonders schräge Entdeckungen aus den Höhlen (nicht nur) des Exploitationsfilms sind ab 01.04. jeden Mittwochabend bei den "Freunden des schrägen Films", der festen B-Movie-Institution des Babylon/Mitte, zu machen: Unter der Überschrift "Hitlers Resterampe" forschen die beiden Historiker Philipp Stiasny und Jürgen Dittrich passend zu diversen aktuellen Eklats zum untoten Weiterleben der Nazis in Populär-, Trash- und Filmkultur. Und das Programm kann sich durchaus sehen lassen.

Bereits der erste Termin am 01.04.2009 bringt zwei wahre Schmankerl: Als Vorfilm gibt es Don Siegels Kurzdokumentation Hitler lives, danach läuft mit Shock Waves der große filmische Übervater des Nazizombie-Subgenres aus den spätern 70er Jahren, in dem der untote Schrecken einmal mehr auf einer fernen tropischen Insel auf arglos vorbeipaddelnde Touristen wartet. Mitten drin macht mit Peter Cushing ein alter Gentleman des Horrorfilms ernste Miene zum bösen Spiel, das allerdings recht zahm daherkommt (DVD-Freigabe: ab 16). Ein insgesamt auch auf Grund seines entrückten Synthie-Soundtracks wunderbar schräger und natürlich rundum empfehlenswerter Genrefilm, dessen knarzigen deutschen Trailer wir dem geneigten Publikum keineswegs vorenthalten wollen:



Weitere Highlights der Reihe, die man sich vormerken sollte: Der infame erste Ilsa-Film, der, laut Wayward Cloud, ziemlich actiongeladene Blaxploitation-Knaller Three the Hard Way, der murksig-gurkige Hard Rock Zombies, der Tinto-Brassige Bordellfilm Salon Kitty und noch einige mehr. Spätestens hier im Überbau dann kurz vorher als Reminder!




7. Dezember 2008

Blaxploitation in der Z-Bar.

Auch die Z-Bar wühlt gerne in alten Kisten und Kellern, um das so Gefundene wennzwar nicht ans Tageslicht, so doch auf die Leinwand zu zerren. Aktuelle Fundstücke: Filme aus der Blaxploitation (siehe etwa auch diese zwei Artikel aus der Splatting Image: 1, 2). Heute abend gibt's mit TNT Jackson einen handfesten Kulturtransfer zwischen US- und HK-Kino. Am 14.12. folgt der schräge Scream, Blacula, Scream und am 21.12. schließlich der von keinem geringeren als Jack Arnold inszenierte Blaxploitation-Western Boss Nigger mit B-Movie-Ikone Fred Williamson.

Weitere Information bei der Z-Bar.

Trailer gefällig? Bitte schön:


Scream, Blacula, Scream


Boss Nigger